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Carbonic Blue Ice Lüftersteuerung Test
Die Einstellmöglichkeiten und das Fazit zur Blue Ice Lüftersteuerung
...
Kommen wir nun zu den wichtigsten Funktionen der wunderhübschen
Blue Ice Lüftersteuerung,
wobei ich es mir allerdings verkneifen möchte, auf alle Funktionen
einzugehen, da dieser Bericht dann sicherlich
einige Seiten zu lang geraten würde.
Da Fotografien von leuchtenden Objekten wie z.B. von LCDs leider mit zu
den schwierigsten Aufnahmen gehören,
ist die Darstellung der Displays auf den Bildern leider nicht optimal
ausgeleuchtet.
Nach dem Einschalten des PCs leuchtet auch gleich das
blau/weisse Display strahlend auf und man kommt
mit einem kurzen Druck des Multifunktionsreglers in das Menü der
Steuerung.

Unter Channel Settings finden wir bereits vorgefertigte
Profile, die wir nun nach Belieben durch drehen des Knopfes
auf die jeweilige Position und drücken des Knopfes auswählen
und einstellen können.
Hier sieht man z.B. das Gaming Profil, wo man nun den Lüftern verschiedene
Namen zuweisen kann und Einstellungen
der Lüfterdrehzahlen vornimmt.

Zum Beispiel kann man dort zwischen einer manuellen, einer
2 oder einer 3 Punkt Steuerung wählen, die den Lüfter
dann in 2 oder 3 verschiedenen Temperatur-Stufen die gewünschte Spannung
zur Regulierung der Drehzahl gibt.
Im dargestellten Beispiel wird der Lüfter erst ab 15°C mit 4,8
Volt starten, ab 22,5°C würde er mit 8 Volt
betrieben werden und ab 30°C würde der ausgewählte Lüfter
dann mit der vollen Spannung betrieben werden.

Und wenn man sich dazu entschieden hat, den Lüfter
anstatt der 2 bzw. 3 Punkt-Steuerung auf manuellem Wege
anzusteuern, kann man die gewünschte Spannung unter dem Menüpunkt
"Quick Access" jederzeit schnell anpassen.

Im Menü "Global Settings" werden nun noch
schnell die Grundeinstellungen vom Blue Ice eingestellt,
die auf den folgenden Bildern dargestellt sind.
"Autodim" bewirkt übrigens, daß sich die Hintergrundbeleuchtung
nach einigen Sekunden sanft ausblendet.

Selbst an eine Passwort Vergabe zum sichern der Einstellungen
gegen unbefugten Zugriff wurde gedacht.

Und eine Willkommensmeldung, die nach dem Einschalten des
PCs auf dem Display erscheint ist auch noch einstellbar.

Hier sieht man, daß die Blue Ice Lüftersteuerung
problemlos mit langsamen Lüftern klarkommt und
die Anzeige erst bei weniger als ca. 500 Umdrehungen pro Minute (U/min)
auf Low umspringt.

Auch hohe Lüfterdrehzahlen sind absolut Problemlos
zu betreiben, wobei ich zum Test leider keinen Lüfter
mit mehr als 7200 Umdrehungen parat hatte.

Bei der Temperatur gaben die Sensoren selbst mit den unten
dargestellten 63,44 °C die richtige Temperatur aus
und konnte selbst bei starken Schwankungen der Spannung jederzeit eine
genaue Regulierung der Spannung vornehmen.
Zum Test hatte ich einen Drehpoti zwischen die 12 und 5 Volt Leitungen
montiert, aber das hat die Blue Ice
Lüftersteuerung wirklich kaum interessiert.
Die Zeit zum Wechsel der verschiedenen Screens (Lüfter 1-4 und 5-6
mit den Spannungsangaben) ist leider
nicht einstellbar oder so versteckt, daß ich sie selbst nach längerem
Suchen nicht gefunden habe.
Auch ist die Updatefrequenz der Auslesung nicht veränderbar, was
allerdings auch nicht allzu tragisch ist.
Denn dafür kann immerhin eine Zeit vorgegeben werden, wie lange die
Lüftersteuerung bei einer kritischen Temperatur nach dem kurzen Signal
über den Power-Button zum Soft Powerdown warten soll, bis daß
der
PC über den Power-Button komplett ausgeschaltet wird.

Fazit ...
Carbonic hat mit der Blue Ice Lüftersteuerung zwar ein nicht ganz
preiswertes aber gut durchdachtes und
sehr einfach zu bedienendes Produkt entwickelt, welches bis auf die etwas
zu groß geratenen Temperatursensoren
und der nicht einstellbaren Zeit der Screen bzw. Messanzeige kaum Wünsche
zur Steuerung der Lüfter
offen lässt und mit dem tollen Design sicherlich bei jedem PC oder
Mac eine ganz besondere Note hinterlässt.
Ob man dafür zwei 5 1/4" Einschübe entbehren kann, bleibt
natürlich jedem selbst überlassen und eine direkte
Eingabe von Lüfterdrehzahlen (automatische Berechnung der Spannung
anhand der Drehzahl) wäre meines Erachtens
nach in einer kommenden Firmware Version wünschenswert, aber im gesamten
kann man zu so einer gut verarbeiteten Lüftersteuerung wirklich nur
sagen - Spitzen Produkt der Extraklasse !
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