BitFenix Colossus Venom Testbericht

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Das BitFenix Colossus Venom Gehäuse ist bereits ohne die markante Beleuchtung ein Hingucker und ist zudem vorbildlich verarbeitet. Das Kunststoff wurde mit einer speziellen Softtouch Oberfläche versehen. Die ersten HTC Smartphones wurden mit einer ähnlichen Beschichtung versehen, um die Griffigkeit zu verbessern. Die Softouch Beschichtung fühlt sich schon fast weich an und soll unter anderem die Oberfläche schützen.

Das enorm schwere BitFenix hat auf der Front und an den Seiten Zickzackförmige Streifen, die wie das obere Logo auf der Fronklappe mit LEDs beleuchtet werden.

Beide Seitenteile werden jeweils mit zwei Kunststoff Rändelschrauben montiert, wobei es leider keine Griffmulde an der Rückseite gibt, um das Seitenteil angenehmer abnehmen zu können. Die Seitenteile sind durch die spezielle Beleuchtung extrem schwer, aber dazu kommen wir später nochmal. Durch die großen Grummifüsse steht das Gehäuse sehr stabil und vibrationsarm auf dem Boden. Hier sieht man das Gehäuse von der Seite, wo man sehr schön die eingearbeiteten Streifen sehen kann.

Auf der Rückseite des BitFenix Colossus Venom wurden im oberen Bereich vier große Bohrungen mit Gummimanschetten zur Das Netzteil wird beim BitFenix Colossus Venom unterhalb des Mainboards montiert. Und zur Verbesserung der Kühlleistung hat BitFenix noch eine Aussparung für einen 120 bzw. 140 mm Lüfter auf der Rückseite integriert.

Die Oberseite des BitFenix Colossus Venom wurde im hinteren Bereich mit luftdurchlässigem Lochblech versehen. Unter dieser Meshblende befindet sich einer der beiden riesigen 230mm Lüfter, der die warme Luft zuverlässig aus dem Case befördert.

Der eine mag sie, der andere nicht: Die Rede ist von der Frontklappe. Wie bereits auf der ersten BitFenix Colossus Testbericht Seite erwähnt, werden die 5,25″ Laufwerke durch eine Frontklappe geschützt, die praktischerweise je nach Begebenheiten rechts oder links angebracht werden kann. Für die LED Beleuchtung wird zudem ein kleines Kabel zur Frontklappe durchgeführt.

Hier sieht man nochmal eine Detailaufnahme von dem verschraubten Scharnier.

Ebenfalls sehr praktisch ist auch das Fach, das auf der Oberseite mit einer abschließbaren Klappe verdeckt wird. Da sich auch die Power und Reset Taster unter dieser Klappe befinden, kann der PC damit zumindest etwas gegen unbefugtes Ein- und Ausschalten gesichert werden. Auf der anderen Seite heißt dies allerdings auch, daß man im täglichen Betrieb immer wieder die Klappe öffnen muß, um den PC Ein- und Auszuschalten, Reset zu betätigen, die Farbe der Beleuchtung zu ändern, oder um die Lüfterdrehzahl über die Lüftersteuerung anzupassen. Von Links nach rechts sieht man den Power Button, Reset Taster, Poti zur Änderung der Lüfterdrehzahl, rot / grün Farbänderung und Modus der LED Beleuchtung – aus -> ein -> pulsierend.

Hier sieht man das Schloss, womit die Klappe vom Fach abgeschlossen werden kann.

Ebenfalls vor fremden Zugriff gesichert sind auch die optional anschließbaren Devices, die man oben in das Ablagefach reinlegen kann. Einfach am USB 2.0 oder USB 3.0 oder eSATA Port anschließen, in das Fach legen und abschließen. Falls nötig, können die Kabel durch die Führungen in der Front verlegt werden – gut durchdacht.

Auch wenn sicherlich nicht jeder ein Freund von Frontklappen vor den Laufwerken oder Abdeckungen über den Bedienelementen ist, so hat die Klappe und die Abdeckung bei diesem Colossus Venom von der Firma BitFenix nicht nur optische Vorteile. Dank dem kleinen Schloss bietet die Abdeckung des Ablagefachs zumindest etwas Sicherheit vor unbefugtem Zugriff und schützt selbst die angeschlossenen USB Sticks vor Diebstahl. Das ist beispielsweise sehr praktisch für Messen, zur Kindersicherung oder für Hartgesottene, die dieses 16kg schwere Gehäuse (Leergewicht!) auf LAN Partys mitnehmen.

Aufbau, Design und Features – die inneren Werte vom BitFenix Colossus Venom Gehäuse …

BitFenix Colossus Venom Review