Celux Inxo S05 Testbericht

Kommen wir nun zu den inneren Werten des Celux Inxo S05. Das Celux Inxo S05 macht von der inneren Verarbeitung einen positiven Eindruck. Hier und da findet man ein paar scharfkantige Blechteile innerhalb des Gehäuses, aber die Stellen sollten einen beim Bau des HTPCs nicht stören. Wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann, ist das Netzteil in das Gehäuse integriert. Natürlich fließen dort nur geringere Spannungen, da die 220 Volt Umwandlung auf 12 Volt bereits im externen Netzteil geregelt wird.

Hier kann man nochmal sehr schön die Aufteilung des Innenraums sehen. Mit einem Mini-ITX Mainboard ist die Montage problemlos möglich, da man das Mainboard lediglich auf die freie Seite schraubt. Bei einem Micro-ATX Mainboard wird es je nach Layout bereits sehr knapp, da das Board teilweise unter den ohnehin sehr tiefliegenden Slimline Rahmen für das DVD Laufwerk und die Festplatte liegt. Vor dem Kauf der Hardwarekomponenten sollte man sich das Layout also unbedingt genau ansehen.

Die 3,5 Zoll oder 2,5 Zoll Laufwerke und das Slimline DVD Laufwerk sind relativ einfach zu montieren. Den Rahmen über die 3 Schrauben lösen und den Rahmen aus dem Gehäuse ziehen. Die gewünschte Festplatte oder SSD unter diesen Einbaurahmen schrauben, dann das Slimline Laufwerk einlegen und leicht festschrauben. Nun noch kurz die Bündigkeit des Laufwerks mit der Gehäusefront prüfen und die Schrauben festdrehen.

Im Test haben wir problemlos ein Blu-ray Laufwerk einbauen können, was sich wunderbar in die Front integriert. Der Einbauschacht bot seitlich sogar schon fast zuviel Platz. Bei einem Slot-In Laufwerk ist das natürlich nicht erforderlich, aber bei dem konventionellen optischen Laufwerk sollten beide Seiten genügend Spiel aufweisen, was Inxo bestens erfüllt.

Hier sieht man die Netzteil Platine, womit die externe Spannung von 12 Volt auf die jeweiligen PC Spannungen von 3,3 Volt über 5 Volt bis 12 Volt umgesetzt werden. Die Platine des Netzteils war sauber verlötet und mit 105°C Kondensatoren bestückt.

Die Netzteil Kabel sind ausreichend lang, um an nahezu jede Ecke des Mainboards zu gelangen. Hier sieht man die unterschiedlichen Stecker: 20/24 Pin ATX, 4 Pin ATX 12V, 5 Pin SATA, 4 Pin Molex und 4 Pin Floppy/Slimline Laufwerk Stromversorgung.

Die Stecker der I/O Frontpanel Anschlüsse, der beiden Leuchtdioden, Power und Reset Taster sind gut beschriftet. Der USB Stecker für die beiden oberen USB Ports und die Audio Stecker sind jeweils in einem festen Block untergebracht, wobei der Audio Anschluss als AC’97 und als HD Audio Pinbelegung verfügbar ist. Mit den Blöcken entfällt die lästige Arbeit, jeden Pin einzeln auf das Mainboard zu stecken. Man sollte aber sicherheitshalber vor dem Einbau nochmal die Pinbelegungen im Gehäuse Handbuch mit dem Mainboard Handbuch vergleichen, da die Pinbelegungen ggf. etwas variieren können.

Nachdem alles angeschlossen ist und der PC über den Power Taster eingeschaltet wurde, sieht man die blaue Power und rote HDD LED Beleuchtung durch die Taster auf der schiebbaren Frontblende. Wenn die Blende geöffnet ist, sieht man die blaue Power LED und die rote HDD LED, optisch sehr ansprechend.

Fazit und Gesamteindruck vom Celux Inxo S05 Gehäuse …

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Celux Inxo S05 Review