Enermax Platimax D.F. 600W Netzteil Test

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Aufbau, Design und sonstige Features …

Betrachten wir zunächst einmal die mitgelieferten Kabel.
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Alle im Lieferumfang befindlichen Kabel besitzen eine Stoffummantelung in schwarz/weiß. Dies kann den Luftstrom im Computer positiv beeinflussen und schützt in jedem Fall die Adern vor Beschädigungen. In unseren technischen Details haben wir bereits die Maße angegeben, die bei den Kabeln notwendig sind, um den Stecker gewinkelt in die nötige Buchse zu stecken. Dabei ist uns aufgefallen, dass das Verbindungskabel zur Stromversorgung der CPU erfreuliche 67 cm lang ist. Dies dürfte selbst bei großen Gehäusen keine Probleme beim Anschluss des Mainboards verursachen.
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Selbst das Anschlusskabel für die Hauptstromversorgung des Mainboards ist mit 52 cm lang genug, um auch hinter dem Mainboard sauber verlegt werden zu können. Aber kommen wir nun zu dem eigentlich Star dieses Testberichtes. Dem Enermax Platimax D.F. 600 W Netzteil.
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Bis zu dem Tag, an dem Enermax dreieckige Netzteile baut, gibt es aber an dieser Stelle keine spannenden Aufnahmen zu bestaunen. Die Bauform unterscheidet sich nicht von der anderer Hersteller.
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Dank der vollmodularen Ausführung besitzt das Netzteil an der Anschlussseite viele Steckplätze und lässt sich ohne fest installiertem Mainboard Kabel leicht in das Gehäuse einbauen.
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Die große Öffnung auf der Oberseite wird durch ein Lüftungsgitter mit Enermax Schriftzug geschützt. Darunter befindet sich der große 139 mm Lüfter mit dem patentierten Twister Lager. Außerdem ist der Lüfter bzw. sein Arbeitsprinzip teilweise Namensgeber des Platimax D.F. Netzteils. Der Zusatz D.F. steht für Dust Free (Rotation) und beschreibt die zusätzliche Funktion des Lüfters. Beim Einschalten dreht sich dieser zuerst für zehn Sekunden entgegengesetzt, um Staubpartikel aus dem Netzteil zu befördern. Anschließend wechselt die Drehrichtung wieder in den Kühlungsmodus.
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Die Oberseite hält das Typenschild bereit, auf dem wir alle wichtigen technischen Angaben nochmal auf einen Blick wiederfinden.
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An der Vorderseite sehen wir das Mesh Gitter, welches für ausreichend Frischluft im Netzteil sorgt, sowie die Kaltgerätebuchse und den Netzteil Ein-/Ausschalter.
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Häufig kommt es vor, dass die Bohrlöcher der Netzteilhersteller nicht mit denen der Gehäusehersteller übereinstimmen. In unserem Fall konnten wir jedoch alle Schrauben verkantungsfrei am Gehäuse montieren. Widmen wir uns jetzt der eigentlichen Elektronik des Netzteils.

Elektronik …

Bevor wir nun zu den inneren Werten kommen möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass der Laie zu keinem Zeitpunkt sein Netzteil öffnen sollte. Es befinden sich Bauteile und Lötstellen im Inneren die nicht isoliert sind und bei Berührung gefährliche Stromschläge oder sogar den Tod zur Folge haben! Reparaturen sollten nur vom ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt werden. Darüber hinaus gilt natürlich …
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Also werfen wir mal einen Blick in das Innere des Enermax Platimax D.F. 600 W Netzteils.
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Auf den ersten Blick erkennen wir die großen Kondensatoren, die vom Hersteller mit einer Temperaturfestigkeit von 105°C spezifiziert sind.
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Des Weiteren sind alle wichtige Spulen …
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… mit Kleber befestigt, um ein Spulenfiepen zu verhindern.
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Betrachten wir uns als Nächstes den verbauten Lüfter. Optisch unterscheidet sich dieser in keinster Weise von baugleichen Lüftern. Die Funktion der Drehrichtungsumkehr werden wir im Praxistest noch einmal aufgreifen.
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Weiter geht es mit dem Praxistest des Enermax Platimax D.F. 600 W Netzteils.

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