Icy Dock MB973SP-1B FlexCage Test

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Praxistest …

Eingebaut wurde der FlexCage zum Test in ein Standard 19″ Gehäuse mit zwei 5,25″ Schächten und einem AMD FM2+ System. Es wurde eine neue 2TB Toshiba HDD und ältere Festplatten, die tendenziell mehr Abwärme produzieren, mit 250GB und 320GB von Samsung und Western Digital verbaut.
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Die Inbetriebnahme gestaltete sich – wie von IcyDock gewohnt und in dieser Preisklasse erwartet – durch und durch unproblematisch. Alles hat auf Anhieb gepasst, keine scharfen Kanten, kurzum: So soll es sein! Die Festplatten werden sicher an Ort und Stelle gehalten, ein Diebstahlschutz ist nicht vorhanden.

Um die Temperaturen zu testen, wurden alle Gehäuselüfter (bis auf den Netzteillüfter) deaktiviert, sodass alleine der 80mm Lüfter die Luft durch den FlexCage saugen muss.

Dies schafft der Lüfter sehr gut, die Festplatten sind alle durchweg zwischen 28 und 33°C warm. Auch nach einem halbtägigen Datentransfer auf allen HDDs sind die Temperaturen kaum merklich angestiegen (maximal um 3°C; Raumtemperatur lag bei 21.2°C).

Diese gute Kühlleistung wird leider durch einen ohrenbetäubenden Lärm erkauft, der an einen startenden Tornado-Kampfjet oder einem Rudel junger Hunde im Bällebad erinnert.

Während der FlexCage an sich für den Consumer-Bereich ausgelegt ist, ist der Lüfter eher dafür gedacht, in einem schallisolierten Rechenzentrum zu stehen. Da man den Lüfter aber gegen nahezu jeden handelsüblichen 80mm 2-Pin und 3-Pin Lüfter tauschen kann, ist dies glücklicherweise nicht ganz so tragisch.

Nach dem Tausch gegen einen nahezu kaum hörbaren Lüfter, den Xilence Red Wing mit 15db(A) und 1500rpm, ist die Temperatur kaum nennenswert angestiegen (30-34°C im Idle; 33-41°C unter Schreiblast).
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Icy Dock FlexCage MB973SP-1B Fazit und Gesamteindruck …