LEPA NEOllusion LPANL12 Test

lepa_lpanl12

Testaufbau und Ergebnisse …

lepa_lpanl12_11

Kühler Testaufbau …

Als Testsystem wurde folgende Konfiguration herangezogen:
Intel Core i5 4460 @ 3200 MHz mit 0,99 Volt
MSI B85M-E45 Rev. 2.0
2x 4GB DDR3-1600
MSI GeForce GTX960 4GB OC
Cooler Master 500W Silent Pro Netzteil
Fractal Design Define R5 Gehäuse
Windows 10 Pro 64 Bit

Zur Messung wurden folgende Programme benutzt: Prime95 V28.7 und SpeedFan V4.51
Wärmeleitpaste: Dow Corning TC-5121 (im Lieferumfang enthalten)

Die Raumtemperatur während des Tests betrug ca. 20°C.

Für den Silent Modus wurde der LEPA Lüfter auf 700 U/Min eingestellt, für maximale Kühlung wurde der Lüfter anschließend auf 1800 U/Min eingestellt. Im Idle lief lediglich Windows und SpeedFan. Belastet wurde anschließend mit dem small-FFTs Test von Prime95. Dabei wurden keine Stromsparfeatures im BIOS/UEFI deaktiviert.

LEPA NEOllusion Testergebnisse …

Hier ist der LEPA NEOllusion im Vergleich zum Boxed Kühler des Intel Core i5-4460. Der Boxed Kühler konnte im Silent Modus nicht unter Last getestet werden, da die Temperaturen zu schnell aus dem Ruder liefen.
lepa_lpanl12_12

Die Kühlleistung ist insgesamt eher durchschnittlich. Bei hohen Anforderungen muss man damit rechnen, dass der Lüfter hier auch mal aufdrehen muss um die CPU angemessen zu kühlen.

Der Lüfter wird erst ab 900 U/Min in unserem System hörbar, und hält selbst bei maximaler Drehzahl einen relativ angenehmen Pegel. Daher erübrigt sich eigentlich der Einsatz des Adapters zur Reduktion der Drehzahl.

Welche Unterschiede es bei der Messung der CPU Temperatur gibt und wie man übertaktet, haben wir übrigens ausführlich in der Intel Core i3, Core i5 und Core i7 OC Anleitung erklärt.

LEPA NEOllusion Praxistest RGB Beleuchtung …

Wie man im Video schon sehen konnte, funktioniert die Beleuchtung prinzipiell gut. Man kann zwischen 16 Farben wählen, diese in der Helligkeit variieren, pulsieren oder auch blinken lassen. Im Puls oder Blinkmodus kann man außerdem einen Farbwechselmodus nutzen und dann auch hier noch einmal die Geschwindigkeit einstellen.

Es gibt aber ein paar Hürden: Es empfiehlt sich zunächst den mitgelieferten Adapter zu nutzen, um die Beleuchtung direkt ans Mainboard anzuschließen, denn an geregelten Lüfteranschlüssen kann es zu Problemen kommen. Zunächst einmal leuchten bei niedriger Spannung die seitlichen LEDs ausschließlich rot, außerdem nimmt der Kühler dann Signale von der Fernbedienung nur sehr unzuverlässig an.

Die Fernbedienung hat noch ein weiteres praktisches Feature: Die Silikonhülle hat kleine Magnete eingebaut, um die Fernbedienung einfach ans PC Gehäuse zu heften.

Einen Nachteil haben wir aber noch finden können: Die Fernbedienung funktioniert nicht per Funk, sondern per Infrarot.

Das heißt man kann diese zwar auch über größere Distanz nutzen, man braucht aber eine direkte Sichtlinie zum Kühler. In unserem gedämmten Gehäuse besteht da keine Chance, aber wer sich einen RGB-Kühler zulegt hat in der Regel auch eine Scheibe im Gehäuse.

Eine bessere Funktionalität wäre gegeben, wenn der Kühler über einen internen USB-Anschluss angeschlossen wäre, um über Software die Beleuchtung zu steuern, wie das auch bei Grafikkarten der neusten Generation möglich ist. Aber hier kritisieren wir schon auf sehr hohem Niveau.

LEPA NEOllusion Fazit und Gesamteindruck …