Die technischen Daten …
Zur Vergleichbarkeit der Arctic Wärmeleitpasten wurden die MX-4 und die MX-6 hinzugefügt. Aufmerksamen Lesern wird jedoch auffallen, dass die MX-5 fehlt. Diese wurde bereits von Arctic aus der Produktion genommen.
| Bezeichnung | MX-4 | MX-6 | MX-7 |
| Wärmeleitfähigkeit | k.A.* | k.A.* | k.A.* |
| Viskosität | 31.600 Poise | 45.000 Poise | 35.000-38.000 Poise |
| Dichte | 2,5 g/cm³ | 2,6 g/cm³ | 2,9 g/cm³ |
| Betriebstemperatur | -50 bis +150 °C | -50 bis +150 °C | -50 bis +250 °C |
| Elektrisch leitend | Nein | Nein | Nein |
| Durchgangswiderstand | 3,8 x 10¹³ Ohm-cm | 1,8 × 10¹² Ohm-cm | 1,7 × 10¹² Ohm-cm |
| Durchschlagspannung | k.A. | 7,5 kV/mm | 4,2 kV/mm |
| Farbe | Grau | Grau | Grau |
*Arctic entscheidet sich bei seinen Wärmeleitpasten bewusst dagegen, eine konkrete Wärmeleitfähigkeitszahl zu nennen, und gibt lediglich an, dass die Wärmeleitfähigkeit der MX-7 höher ist, als bei ihren Vorgängern.
Der Grund dafür liegt in der Branche selbst: Manche Hersteller arbeiten mit wenig aussagekräftigen Werten, wodurch ein realer Vergleich kaum möglich ist. Anstatt sich an diesem Zahlenspiel zu beteiligen, verzichtet Arctic vollständig auf entsprechende Angaben und setzt damit ein Zeichen für Ehrlichkeit und technische Seriosität. Aus redaktioneller Sicht ist dieser Ansatz nachvollziehbar und konsequent. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass theoretische Wärmeleitfähigkeitswerte kaum Rückschlüsse auf das reale Temperaturverhalten im System zulassen. Entscheidend sind vielmehr Faktoren wie Konsistenz, Langzeitstabilität und die tatsächliche Verteilung der Paste zwischen Heatspreader und Kühler – Aspekte, die Arctic bei der MX-7 gezielt adressiert.

Arctic MX-7 Aufbau, Design und Features …