Arctic MX-4 vs MX-6 vs MX-7 Wärmeleitpasten Test

Aufbau, Design und sonstige Features …

Die Arctic MX-7 erhielt ein umfassend überarbeitetes Spritzendesign und eine komplett neu abgestimmte Rezeptur. Laut Arctic wurde sie unter dem Motto „Reengineered. Redesigned. Ready to Perform.“ entwickelt.

Die wichtigste Neuerung ist natürlich die verbesserte Kühlperformance. Arctic gibt an, dass die MX-7 (68,0 °C) im Vergleich zur MX-6 eine um 2,3 Kelvin bessere Temperatur (70,3 °C) und sogar 4,1 Kelvin gegenüber der MX-4 (72,1 °C) erreicht. Getestet wurde dies mit einem Intel Core Ultra 9-285K bei rund 284 Watt Leistungsaufnahme. Genauere Details zu den Messmethoden finden sich auf der Arctic MX-7 Produktseite (Bildquelle: Arctic.de).

Weitere Neuerungen sind ein neues Spritzendesign, welches die Dosierung erleichtert und gleichzeitig die Haltbarkeit der Paste verbessern soll.

Weiterhin wurde auch die Kohäsivität verbessert. So soll der Pump-Out-Effekt, der nach vielen Wärmezyklen auftreten kann, verhindert oder zumindest minimiert werden. Dadurch soll die Paste auch über längere Zeiträume hinweg überzeugen.

Durch die vergleichsweise zähflüssige Konsistenz (35.000-38.000 Poise) entfällt laut Arctic das manuelle Verstreichen bei der MX-7. Der Hersteller garantiert dennoch eine optimale Schichtbildung durch den Anpressdruck des Kühlers. Im Vergleich zu ihren Vorgängern ist die Paste beim Thema Viskosität im Mittelfeld anzusiedeln (MX-4: 31.600 Poise – mittlere bis dicke Konsistenz, MX-6: 45.000 Poise – sehr dicke Konsistenz).

Arctic MX-7 Praxistest …