ASRock X399 Taichi AMD TR4 Mainboard Test

Schnell zur richtigen Hardware Ausstattung …

Aufbau, Design und sonstige Features
ASRock X399 Taichi Ausstattung
ASRock X399 Taichi Erweiterungskarten
ASRock X399 Taichi Speichermodule
ASRock X399 Taichi Festplatten Anschlüsse
ASRock X399 Taichi USB und Firewire
ASRock X399 Taichi Netzwerk
ASRock X399 Taichi Sound
ASRock X399 Taichi ATX Backpanel Anschlüsse
ASRock X399 Taichi PC System

Aufbau, Design und sonstige Features …

Wie bereits im Unboxing Video auf unserem OCinside YouTube Channel erklärt, ist das X399 Mainboard für die neusten AMD Threadripper Prozessoren ausgelegt.

Hier ist nochmal das ASRock X399 Taichi Unboxing Video:

Hier sieht man den schicken Mainboard Karton des neuen ASRock X399 Taichi Sockel TR4 Mainboards, wo bereits die abgebildeten Zahnräder viele Fans gefunden haben.
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Der Mainboard Karton ist aufklappbar, so dass man bereits hinter dem Frontdeckel einen Blick auf das Mainboard werfen kann.
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Das Inlay zeigt vorab ein paar Features wie z.B. 4-Fach SLI, 11 Phase Power, Purity Sound 4, RGB LED, BIOS Flashback, PCIe Steel Slots, Hyper BCLK Engine II, U.2 Connector, Triple Ultra M.2, Dual LAN, WiFi und einiges mehr.
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In der Box befinden sich zwei weitere Kartons.
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In dem unteren Karton befindet sich das mitgelieferte Zubehör.
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Wie bei den meisten hochwertigen ASRock Mainboards wurde das X399 Taichi Board zum sicheren Transport in Schaumstoff eingefasst.
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Die ASRock X399 Taichi High Density Glasfaser Sapphire Black PCB Platine macht einen klasse Eindruck. Das Mainboard verfügt über sehr haltbare Nichicon 12K Black Caps Kondensatoren, Premium 60A Power Chokes, 11 Power Phase Design, Digi Power und 7.1 HD Purity Sound 4 Audio über den ALC1220 mit Nichicon Fine Gold Audio Kondensatoren, 120dB SNR DAC und den TI NE5532 Kopfhörer Verstärker.
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Das ASRock X399 Taichi hat wieder eine Dr. Debug 7-Segment LED Postcode Anzeige, zwei hochwertige Taster für Power und Reset und bietet ganze drei! schnelle Ultra M.2 Slots für PCIe Gen3 x4 Module mit bis zu 32 Gb/s Anbindung, die mittlerweile sogar im RAID betrieben werden können.
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Auf dem Bild sieht man den neuen PCIe Steel Slot und darunter einen Ultra M.2 Sockel, der mit 2242/2260/2280 M.2 Modulen bestückt werden kann (ein Slot unterstützt zudem die 3cm kurzen 2230 Module).
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Wir haben das X399 Taichi mit einer Crucial MX300 M.2 SSD getestet.
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An den weißen 4-pol 12V RGB Headern kann man konventionelle RGB Stripes anschließen, um beispielsweise das Gehäuse zu beleuchten. Zusätzlich gibt es bei dem X399 Taichi sogar noch einen zweiten 12V RGB LED Connector.
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ASRock hat die RGB LEDs bei diesem Mainboard unter dem Chipsatz Kühler und an den PCIe Slots integriert, die je nach belieben angesteuert werden können.
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Angesteuert werden die RGB Header und die integrierten RGB LEDs mittels der mitgelieferten ASRock RGB LED Software. Über das UEFI kann man bei diesem AMD Mainboard nicht alle Einstellungen grafisch vornehmen (wie z.B. bei den ASRock Z270 Mainboards), aber RGB Grundfunktionen wurden auch im UEFI integriert. In der ASRock RGB LED Software kann man beispielsweise die Farben in einem RGB Farbselektor auswählen.
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Zudem kann man einstellen, ob die RGB Header getrennt oder zusammen mit der RGB Beleuchtung unter dem Chipsatzkühler und PCIe Slots angesteuert werden sollen.
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Und man kann im ASRock RGB LED Menü auswählen, ob die LEDs durchgehend leuchten, Atmen, zufällig oder zur Musik angesteuert werden sollen. Der Anwender erhält somit zahlreiche Möglichkeiten, wie und wie schnell die LED Stripes bzw. der Chipsatzkühler leuchten sollen und kann die Beleuchtung natürlich auch vollständig deaktivieren. Das ist, wie bereits bei den X370 Mainboards erwähnt, sicherlich kein „must have“ Feature, aber definitiv „nice to have“ !
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Hier sieht man einen der beiden internen USB3.0 Anschlüsse, daneben den 24-Pin ATX Stromanschluss, einen zusätzlichen 8 Pin 12 Volt Stromanschluss, ein paar der hochwertigen Nichicon 12K Black Caps Kondensatoren, sowie den MOS_PROCHOT CPU Xtreme OC Switch.
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Auf folgendem Bild sieht man eine seitliche Ansicht des Mainboards mit der schützenden I/O Panel Abdeckung (I/O Armor) und dem großen XXL-Kühlkörper aus Aluminiumlegierung, der sehr sorgfältig auf die MOSFETs montiert wurde.
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Ausstattung und sonstige Features …

Dem X399 Taichi Mainboard von ASRock lag ein Handbuch, Software Setup Anleitung, DVD, vier SATA Datenkabel (abgewinkelt und gerade), eine ASRock 3-Way SLI Bridge Karte, eine ASRock 4-Way SLI-S111 Bridge Karte, eine ASRock SLI_HB_Bridge_3S Karte, drei Schrauben für die M.2 Sockel, zwei ASRock WiFi 2,4/5 GHz Antennen und eine ATX I/O Blende bei. Weitere USB Slotblenden oder ein ASRock USB 3.0 Frontpanel sind optional erhältlich.

Das ASRock X399 Taichi verfügt über zahlreiche Features, wie beispielsweise das ASRock A-Tuning Tool, ASRock Instant Flash, ASRock Internet Flash, ASRock Easy RAID Installer, 11 Power Phase Design, Digi Power, ASRock RGB LED, ASRock FAN-Tastic Tuning und den ASRock BIOS Flashback Switch aus dem Unboxing Video, auf den wir nochmal auf der folgenden Seite eingehen.
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Erweiterungskarten …

Das Mainboard bietet bietet vier PCI Express 3.0 x16 Steckplätze für AMD CrossFireX bzw. nVidia SLI, wovon entweder ein bis zwei Grafikkarten mit x16 Bandbreite oder sogar zwei Grafikkarten mit x16 Lanes Bandbreite und bis zu zwei weitere Grafikkarten mit x8 Lanes Bandbreite angebunden werden können. Zusätzlich zu den vier PCI Express 3.0 Slots gibt es noch einen PCI Express 2.0 x1 Slot.

Speicher …

Das ASRock X399 Taichi Board kann mit bis zu acht DDR4 Modulen bestückt werden und ist je nach verwendetem Betriebssystem (siehe Liste) bis maximal 128 GB Arbeitsspeicher aufrüstbar.

Hier sieht man ein Bild der acht DDR4 Speicher Slots mit Quad Channel Support:
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Das AMD TR4 Mainboard unterstützt DDR4 Speichermodule und kann im BIOS mit einem Ryzen Prozessor für DDR4-2667 Quad Channel Module optimiert werden. Im UEFI stehen noch Anpassungen von DDR4-1866 bis hin zu DDR4-3600 zur Auswahl. Höhere Speichertaktraten sind mittels manueller BCLK Übertaktung möglich.

Dank XMP Unterstützung (Extreme Memory Profile) werden XMP Speichermodule mit einem Mausklick im UEFI richtig eingestellt und es gibt natürlich noch viele weitere Speicheranpassungen bzw. noch mehr OC-Optionen, aber dazu später mehr. Welche genauen RAM Module offiziell unterstützt werden, sollte man vor dem Kauf bei ASRock auf der Memory Support Seite nachlesen, das ist auch bei AMD Ryzen Threadripper Systemen sehr wichtig.

Festplatten Anschlüsse …

Das ASRock X399 Taichi bietet insgesamt ganze acht abgewinkelte SATA3 Ports und einen U.2 Anschluss für NVM Express Module bis Gen3 x4, das entspricht 32 Gb/s.
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Die SATA3 Ports unterstützen RAID 0, RAID 1, RAID 10, NCQ, AHCI und die Hot Plug Funktion im AHCI Modus (AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und sollte vor allem für SSDs im UEFI ausgewählt werden). Dank UEFI BIOS können auch Laufwerke mit mehr als 2TB für die Installation von Windows 10, Windows 8.1 Windows 7 x64 eingesetzt werden. Die Installation der Treiber verlief in Windows 10 ohne Probleme, so dass die Windows 10 Installation schnell erledigt war. Aber selbst für Windows 7 bietet AMD ein All-In-One Treiber Paket an, das schnell installiert ist.

Die RAID Treiber können über den Easy RAID Installer Punkt im UEFI installiert werden, werden für 32-Bit / 64-Bit Windows 7, Windows 8 und Windows 10 auf DVD mitgeliefert und stehen zusätzlich auf der ASRock Support Seite aktuell zum Download bereit, wobei die Windows 10 Installation derzeit zu bevorzugen ist.

USB und Firewire …

Das ASRock X399 Taichi verfügt am ATX Panel über acht USB 3.0 Ports (USB 3.1 Gen1). Auf dem Bild sieht man in der Mitte den USB 3.1 Typ-A und unten einen USB 3.1 Typ-C (beidseitig einsteckbar).
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Intern stehen zwei USB 2.0 Anschlüsse für bis zu vier optionale USB Ports sowie zwei USB 3.0 Anschlüsse für bis zu vier optionale USB 3.0 Ports zur Verfügung. Die 20-pin Pfostenleiste kann hierzu entweder an ein optional erhältliches USB3.0 Frontpanel oder an ein Gehäuse mit USB3.0 Unterstützung angeschlossen werden.

Netzwerk …

Das ASRock X399 Taichi wurde mit zwei Intel I211AT bestückt, worüber die 10/100/1000 Netzwerk Ports am ATX Panel realisiert werden. Die LAN Anschlüsse sind WoL fähig, bieten LAN Kabel Erkennung, unterstützen Energie effizientes Ethernet nach dem 802.3az Standard, PXE und mehr. Zudem bietet das X399 Taichi onBoard WLAN 2,4 GHz/5 GHz IEEE 802.11a/b/g/n/ac mit bis zu 433 Mbps Übertragungsrate sowie Bluetooth 4.2/3.0 + High Speed Class II.
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Sound …

Das ASRock X399 Taichi Mainboard verfügt über den ALC1220 Audio Codec mit Content Protection, 120dB SNR DAC, TI NE5532 Premium Headset Amplifier und Purity Sound 4, der 7.1 Surround Sound unterstützt und diesen beispielsweise analog über 5x 3,5mm Klinkenbuchsen am ATX Panel oder über den internen Frontpanel Audio Anschluss ausgibt. Des Weiteren gibt es noch einen optischen SPDIF Digital Ausgang und Premium Blu-Ray Unterstützung. Somit ist eine zusätzliche Soundkarte mit digitalen Ausgängen für die meisten Anwender überflüssig.
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ATX Backpanel Anschlüsse …

Von links nach rechts sieht man den ASRock BIOS Flashback Taster, 1x PS/2 Anschluss für PS/2 Tastatur oder PS/2 Maus und 2x USB 3.0, WiFi Antennenanschlüsse, 2x USB 3.0, optischer SPDIF Ausgang, 5x 3.5mm Klinkenbuchsen für den Sound, 2x USB 3.0, RJ45 Gigabit LAN und 2x USB 3.0, RJ45 Gigabit LAN und 1x USB 3.1 Typ-A Port und 1x USB 3.1 Typ-C Port.
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Test System …

Kommen wir nun zu dem AMD TR4 CPU Sockel, der wie auf dem folgenden Video dargestellt, bestückt wird:

Hier sieht man nochmal eine kleine Abfolge der richtigen AMD TR4 Sockel Bestückung. Die Schrauben auf dem Sockel wurden beschriftet. Bei den Schrauben sollte man sich an die auf dem Sockel abgebildete Reihenfolge halten: Zum Öffnen 3 -> 2 -> 1 und zum Schließen 1 -> 2 -> 3. Wobei es leider sein kann, dass man bei einem neuen TR4 Sockel zu Beginn ziemlich fest auf die Schrauben drücken muss, um sie festdrehen zu können.
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Die AMD Ryzen Threadripper 1950X CPU ist wirklich riesig, wie man auf dem folgenden Bild sehr schön im Vergleich zur AMD Ryzen 7 1800X CPU sehen kann.
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Hier sieht man die neue AMD Ryzen Threadripper 1950X CPU (YD195XA8UGAAE) im ASRock X399 Taichi Mainboard.
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Um dem neuen AMD Ryzen Threadripper einen hohen Speicherdurchsatz zu bieten, haben wir vier Crucial Ballistix Sport DDR4 2666 16 GB BLS16G4D26BFSB Module eingesetzt.
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AMD Ryzen Threadripper Prozessoren unterstützen den Quad Channel Mode. So werden vier der insgesamt acht möglichen Speichermodule auf dem AMD X399 Mainboard eingesetzt, um Quad Channel Unterstützung zu erhalten.
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Hier sieht man die richtige Bestückung der Speichermodule nochmal von Oben.
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Für den Threadripper Mainboard Test haben wir uns von der Firma ARCTIC als AMD Ryzen Threadripper Kühler den Arctic Freezer 33 TR bestellt.
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Der Arctic Freezer 33 TR CPU Kühler ist schnell zusammengebaut. Lediglich bei der Montage auf dem TR4 Sockel waren die blauen Klammern des TR4 Sockels ein wenig im Weg. Aber mit ein wenig Geduld konnte der Kühler dennoch einwandfrei montiert werden.
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Auf dem folgenden Bild sieht man das AMD TR4 Test-System mitsamt Arctic Freezer 33 TR Kühler, MSI Radeon R9 280 Grafikkarte sowie Icy Dock MB171SP-B Turbo Swap Wechselrahmen zum schnellen Tausch der SSD und HDD.
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Wie man auf dem Wärmebild des PC Systems sehen kann, bleibt der AMD X399 Chipsatz mit knapp über 30°C angenehm kühl.
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So sehen die gewaltigen 16-Kerne mit SMT (32 Threads) der AMD Ryzen Threadripper 1950X CPU im Windows 7 Taskmanager bei Prime95 Voll Last aus.
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Und so sehen die 16-Kerne mit SMT (32 Threads) der AMD Ryzen Threadripper 1950X CPU im Windows 10 Taskmanager aus.
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ASRock X399 Taichi BIOS und Übertaktung …