ASRock Z270 Taichi Intel LGA1151 Mainboard Test

Aufbau, Design und sonstige Features …

Wie bereits im Unboxing Video auf unserem OCinside YouTube Channel erklärt, kann man auf dem Z270 Mainboard nicht nur die neuen Intel Kaby Lake Prozessoren einsetzen, sondern auch die vorigen Intel Sky Lake Prozessoren.

Hier ist nochmal das ASRock Z270 Taichi Unboxing Video:

Hier sieht man den schicken in schwarz/weiß gehaltenen Mainboard Karton des neuen ASRock Z270 Taichi Sockel 1151 Mainboards.
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Auf der Rückseite der Verpackung sieht man bereits einige Features wie beispielsweise WiFi, Dual LAN, Aura RGB LED, Triple Ultra M.2 und einiges mehr.
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Nach dem Entnehmen und Öffnen der Box können wir einen ersten Blick auf den Inhalt werfen.
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Wie bei den meisten hochwertigen ASRock Mainboards wurde die das Z270 Taichi zum sicheren Transport in Schaumstoff eingefasst.
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Bereits auf den ersten Blick macht diese ASRock Z270 Taichi High Density Glasfaser Sapphire Black PCB Platine einen sehr hochwertigen Eindruck. Es verfügt über sehr haltbare Nichicon 12K Black Caps Kondensatoren, Premium 60A Power Chokes, 12 Power Phase Design, Digi Power, Dual-Stack MOSFET und 7.1 HD Purity Sound 4 Audio über den ALC1220 mit Nichicon Fine Gold Audio Kondensatoren, 120dB SNR DAC und TI NE5532 Kopfhörer Verstärker.
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Das ASRock Z270 Taichi bietet ganze drei schnelle M.2 Slots für PCIe Gen3 x4 Module mit bis zu 32 Gb/s Anbindung.
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Auf dem Bild sieht man sehr schön die neuen PCIe Steel Slots und einen M.2 Slot, den man mit herkömmlichen 2230/2242/2260/2280 M.2 Modulen bestücken kann und auf dem Bild ganz oben rechts ist übrigens der IDT 6V41642B BCLK Taktgenerator, der für einen enorm hohen BCLK sorgt.
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Hier sieht man die Dr. Debug 7-Segment LED Postcode Anzeige und einen weiteren Ultra M.2 Slot.
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Wir haben das Z270 Taichi mit einer Crucial MX300 M.2 SSD getestet.
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Auf diesem Board hatten wir übrigens gestern das interessante M.2 Thermografie Video mit der Wärmebildkamera erstellt.

Dieser weiße 4-pol 12V RGB Header ist ebenfalls neu. Hier kann man konventionelle RGB Stripes anschließen, um beispielsweise das Gehäuse zu beleuchten.
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ASRock hat zudem RGB LEDs unter dem Chipsatz Kühler integriert, die je nach belieben angesteuert werden können. Das folgende Bild zeigt ein paar frei ausgewählte Farben auf dem kürzlich getesteten ASRock Z270 Killer SLI Mainboard:
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Angesteuert werden der RGB Header und die integrierten RGB LEDs mittels der mitgelieferten ASRock AURA RGB LED Software oder über das UEFI. Wir werden im weiteren Verlauf des Tests die genauen UEFI Einstellungsmöglichkeiten zeigen.
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Hier sieht man die beiden internen USB3.0 Header, daneben den vertikalen USB3.0 Typ-A Anschluss und den 24-Pin ATX Stromanschluss, sowie ein paar der hochwertigen Nichicon 12K Black Caps Kondensatoren.
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Auf folgendem Bild sieht man eine seitliche Ansicht des Mainboards mit der schützenden I/O Panel Abdeckung (I/O Armor) und dem großen XXL-Kühlkörper aus Aluminiumlegierung, der sehr sorgfältig auf die MOSFETs montiert wurde.
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Kommen wir nun zu dem CPU Sockel: Wie bei den vorigen Z170 Mainboards sind die Z270, H270, etc. Mainboards mit dem LGA1151 Sockel bestückt.
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Na dann nichts wie rein mit der neuen Intel Core-i5 7600K Kaby Lake CPU in den LGA1151 Sockel.
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So werden zwei der insgesamt vier möglichen Speichermodule auf dem Z270 Mainboard installiert, um Dual Channel Unterstützung zu erhalten. Quad Channel unterstützen Z270 Mainboards leider noch nicht.
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Hier sieht man die Bestückung der Speichermodule nochmal von der Seite.
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Auf dem folgenden Bild sieht man das LGA1151 Test-System mit MSI Radeon R9 280 Grafikkarte.
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Und hier sieht man das Intel Test-System mit dem neuen Icy Dock MB171SP-B Turbo Swap Wechselrahmen zum schnellen Tauschen der SSD und HDD nochmal von vorne, dieses Mal ohne Grafikkarte .
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Hier sieht man ein Wärmebild des fertig bestückten Mainboards mit Grafikkarte.
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Und damit man besser sehen kann, wie die Wärmeverteilung auf dem ASRock Z270 Taichi Mainboard aussieht, haben wir noch ein Wärmebild ohne Grafikkarte und ohne CPU Kühler aufgenommen. Auch wenn es einige Schutzmechanismen gibt – bitte nicht nachmachen! Im linken Bereich sieht man sehr schön den Intel Z270 Kühler, darüber den ASMedia ASM1184e PCI express Bridge Controller, daneben den ASMedia ASM1074 USB 3.0 Controller, ganz rechts die CPU und direkt darüber die Spannungswandler sowie die 60A Power Chokes.
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Selbst der Heat Spreader der Intel Core-i5 7600K Kaby Lake CPU ist ohne Kühler bereits binnen weniger Sekunden auf über 70°C, ganz zu schweigen von der CPU Kern Temperatur innerhalb der DIE. Der mittlere HS Teil der CPU wird übrigens auf Wärmebildern fälschlicherweise blau dargestellt, da die Oberfläche reflektierend ist.
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Ausstattung und sonstige Features …

Dem Z270 Taichi Mainboard von ASRock lag ein Handbuch, Software Setup Anleitung, DVD, vier SATA Datenkabel (abgewinkelt und gerade), eine SLI HB Bridge 2S, drei Schrauben für die M.2 Sockel, zwei ASRock WiFi 2,4/5 GHz Antennen und eine ATX I/O Blende bei. Weitere USB Slotblenden oder ein ASRock USB 3.0 Frontpanel sind optional erhältlich.

Das ASRock 270 Taichi verfügt über zahlreiche Features, wie beispielsweise das ASRock A-Tuning Tool, ASRock Instant Flash, ASRock Internet Flash, ASRock UEFI System Browser, ASRock Easy RAID Installer, ASRock Easy Driver Installer, ASRock UEFI Tech Service, 12 Power Phase Design, Digi Power, ASRock AURA RGB LED und ASRock FAN-Tastic Tuning.

Erweiterungskarten …

Das Mainboard bietet bietet vier PCI Express 3.0 x16 Steckplätze für AMD CrossFireX bzw. nVidia SLI, wovon entweder eine Grafikkarte mit x16 Bandbreite oder eine Grafikkarte mit x16 Lanes Bandbreite und bis zu zwei weitere Grafikkarten mit x8 Lanes Bandbreite angebunden werden können. Dem Mainboard lag eine SLI HB Bridge und eine SLI Bridge bei. Weitere SLI/XFire Switch Karten sind nicht erforderlich, um die optimale Performance für den Einzel- oder CrossFireX bzw. SLI Betrieb zu erhalten. Zusätzlich zu den vier PCI Express 3.0 Slots gibt es noch einen PCIe 2.0 x1 Slot.

Speicher …

Das ASRock Z270 Taichi Board kann mit bis zu vier DDR4 Modulen bestückt werden und ist je nach verwendetem Betriebssystem (siehe Liste) bis maximal 64 GB Arbeitsspeicher aufrüstbar.

Hier sieht man ein Bild der vier DDR4 Speicher Slots mit Dual Channel Support, dazu wie oben dargestellt die Slots DDR4_A2 und B2 oder A1 und B1 bestücken:
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Das Intel LGA1151 Mainboard unterstützt DDR4 Speichermodule und kann im BIOS mit einem Kaby Lake Prozessor auf DDR4-2400 Dual Channel Module und mit einem Sky Lake Prozessor auf DDR4-2133 Dual Channel Module optimiert werden. Im UEFI stehen noch Anpassungen DDR4-800, DDR4-900, DDR4-933, DDR4-1000, DDR4-1066, DDR4-1100, DDR4-1200, DDR4-1300, DDR4-1333, DDR4-1400, DDR4-1466, DDR4-1500, DDR4-1600, DDR4-1700 … bis hin zu DDR4-4133 zur Auswahl und höhere Speichertaktraten sind entweder mittels manueller Intel BCLK Übertaktung möglich.

Dank XMP Unterstützung (Intel Extreme Memory Profile) werden XMP Speichermodule mit einem Mausklick im UEFI oder per XMP Switch richtig eingestellt und es gibt natürlich noch viele weitere Speicheranpassungen bzw. noch mehr OC-Optionen, aber dazu später mehr. Welche genauen RAM Module offiziell unterstützt werden, sollte man vor dem Kauf bei ASRock auf der Memory Support Seite nachlesen.

Festplatten Anschlüsse …

Das ASRock Z270 Taichi bietet insgesamt zehn abgewinkelte SATA3 Ports und zwei shared SATA Express 10 Gb/s Ports.

Hier sieht man die SATA3 Ports, wobei je nach eingesetztem M.2 Modul SATA_3_1, SATA_3_3 oder SATA_3_5 entfallen:
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Die SATA 3 Ports unterstützen RAID 0, RAID 1, RAID 5, RAID 10, Intel Rapid Storage Technology 15, Intel Smart Response Technology, NCQ, AHCI und die Hot Plug Funktion im AHCI Modus (AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und sollte vor allem mit einer SSD im UEFI ausgewählt werden). Dank UEFI BIOS können auch Laufwerke mit mehr als 2TB für die Installation von Windows 10, Windows 8.1 Windows 7 x64 eingesetzt werden. Die Installation der Treiber verlief Windows 10 absolut unproblematisch, so dass die Windows 10 Installation schnell erledigt war. Zum Testzeitpunkt gab es lediglich Beta Windows 7 HD 630 Grafikkartentreiber, so dass wir für den Test der integrierten GPU Windows 10 eingesetzt haben.

Treiber können über den Easy Driver Installer bzw. Easy RAID Installer Punkt im UEFI installiert werden, werden für 32-Bit / 64-Bit Windows 7, Windows 8 und Windows 10 auf DVD mitgeliefert und stehen zusätzlich auf der ASRock Support Seite aktuell zum Download bereit, wobei die Windows 10 Installation derzeit zu bevorzugen ist.

USB und Firewire …

Das ASRock Z270 Taichi verfügt über zwei neue USB 3.1 Ports am ATX Panel: 1x USB 3.1 Typ-A (oben) und 1x USB 3.1 Typ-C (unten, beidseitig einsteckbar), jeweils mit bis zu 10 Gb/s. Der ASM 2142 IC verfügt im Grunde sogar bis USB 3.1 Gen3 x2 mit bis zu 16 Gb/s.
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Zudem gibt es insgesamt fünf USB 3.0 Typ-A Ports. Intern stehen drei USB 2.0 Anschlüsse für bis zu sechs optionale USB Ports sowie zwei USB 3.0 Anschlüsse für bis zu vier optionale USB 3.0 Ports zur Verfügung. Die 20-pin Pfostenleiste kann hierzu entweder an ein optional erhältliches USB3.0 Frontpanel oder an ein Gehäuse mit USB3.0 Unterstützung angeschlossen werden.

Netzwerk …

Das ASRock Z270 Taichi wurde mit einem Intel I219V und einem Intel I211AT bestückt, worüber die 10/100/1000 Netzwerk Anschlüsse am ATX Panel realisiert werden. Die LAN Anschlüsse unterstützen LAN Teaming, sind WoL fähig, bieten LAN Kabel Erkennung, unterstützen Energie effizientes Ethernet nach dem 802.3az Standard und unterstützen Intel Remote Wake Technology, ASRock Full Spike Protection, PXE und mehr. Zudem bietet das Z270 Taichi onBoard WLAN 2,4/5 GHz IEEE 802.11a/b/g/n/ac mit bis zu 433 Mbps Übertragungsrate.

Sound …

Das ASRock Z270 Taichi Mainboard verfügt über den ALC1220 Audio Codec mit Content Protection, 120dB SNR DAC, TI NE5532 Premium Headset Amplifier und Purity Sound 4, der 7.1 Surround Sound unterstützt und diesen beispielsweise analog über 5x 3,5mm Klinkenbuchsen am ATX Panel oder über den internen Frontpanel Audio Anschluss ausgibt. Des Weiteren gibt es noch einen optischen SPDIF Digital Ausgang und Premium Blu-Ray Unterstützung. Somit ist eine zusätzliche Soundkarte mit digitalen Ausgängen für die meisten Anwender überflüssig.

ATX Backpanel Anschlüsse …

Von links nach rechts sieht man den Clear CMOS Taster, 1x PS/2 Anschluss für PS/2 Tastatur oder PS/2 Maus und 2x USB 3.0, WiFi Antennenanschlüsse, DisplayPort 1.2 und HDMI, Intel RJ45 Gigabit LAN, Intel RJ45 Gigabit LAN und USB 3.1 Typ-A Port und USB 3.1 Typ-C Port, 2x USB 3.0, optischer SPDIF Ausgang und 5x 3.5mm Klinkenbuchsen für den Sound.
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ASRock Z270 Taichi BIOS und Übertaktung …