Hersteller ASRock
Bezeichnung AM1H-ITX
Typ / Chipsatz Sockel AM1 CPU / AMD Kabini SoC (System on Chip)
Maße
++++ 22 mm (40 mm Radius) vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit for Fan.
Bis zum nächsten größeren Kühler bzw. Speicher beträgt der Abstand ca. 24 mm (42 mm Radius).
Die Gesamtgröße des Mini-ITX Mainboards beträgt 170 x 170 mm.
Slots - 0x pci, 1x PCIe 2.0: 1x16, 2x DDR3-800 - DDR3-1600 max 16GB RAM
Anschlüsse

++++ 1x PS/2, 4x SATA3, 1x TPM, Chassis Intrusion, 19V DC-In Power, 1 x 24 pin ATX Power,
1x 10/100/1000 Mbps base-T Ethernet (Realtek RTL8111GR),
4x USB 3.0 (2x davon int. Ausführung optional, Slotblende nicht im Lieferumfang),
6x USB 2.0 (4x davon int. Ausführung optional, Slotblende nicht im Lieferumfang),
8-Kanal ALC 892 onboard 7.1 Sound mit 5x 3.5 mm Klinkenbuchsen (1x optischer S/PDIF out, 1x int. Aux, ext. Line in, ext. Mic, ext. Front out, ext. Rear out, ext. Center/Subwoofer) und 3x Lüfter (2x 4Pin und 1x 3Pin).

Vcore --- Im BIOS nicht veränderbar.
Multiplikator --- Im BIOS nicht veränderbar.
Host Takt

--- Im BIOS nicht veränderbar.

VIO/VDD + VMem (DDR3 Spannung) 1,260 - 1,701 Volt.
Performance*

++++ Benchmark Werte Vergleich mit unterschiedlichen Grafikkarten und Benchmark Tools.

SiSoftware Sandra 2013 Benchmark Werte mit AMD Athlon 5350 Kabini Prozessor.
SiSoftware Sandra 2013 Arithmetik Prozessorleistung unter Windows 7: 26,22 GOPS
SiSoftware Sandra 2013 Multimedia Prozessorleistung unter Windows 7: 60,15 MPixel/s

3DMark Benchmark Werte mit AMD Athlon 5350 Kabini Prozessor.
1x Sapphire HD6870 1024MB AMD Radeon HD6870 PCIe 2.0 Grafikkarte:
3DMark Test unter Windows 7: Fire Strike 2673, Cloud Gate 7141, Ice Storm 43519
1x onBoard AMD Radeon R3 Series Grafikchip:
3DMark Test unter Windows 7: Fire Strike 347, Cloud Gate 2334, Ice Storm 23027

3DMark06 Benchmark Werte mit AMD Athlon 5350 Kabini Prozessor.
1x Sapphire HD6870 1024MB AMD Radeon HD6870 PCIe 2.0 Grafikkarte:
3DMark06 unter Windows 7: 9485 3DMarks
1x onBoard AMD Radeon R3 Series Grafikchip:
3DMark06 unter Windows 7: 3250 3DMarks

Handbuch und
Beschriftung

++ Für ein Mini ITX Format gut platzierte, vollständige Mainboard Beschriftung und gutes Handbuch.
Dem Mainboard liegt ein ausführliches Handbuch in verschiedenen Sprachen bei.
Leichte Abwertung des Manuals, da das UEFI BIOS nur im PDF auf der DVD erklärt wird.

Gesamteindruck

++ Das ASRock AM1H-ITX/M/ASRK Mainboard ist für ca. 49 Euro (06/2014) im Handel erhältlich und liegt damit bereits im oberen Preissegment der Sockel AM1 Mainboards.

Nichts für Übertakter, dafür umso besser für Stromsparer mit hohen Ansprüchen, so ungefähr könnte man den neusten OCinside.de Test des aktuellen AMD Sockel AM1 Mainboards im Mini-ITX Form Factor in Kurzform beschreiben.
Das ASRock AM1H-ITX Mainboard verfügt über einen PCI Express Steckplatz, zwei DDR3-1600 Steckplätze, vier SATA3 Ports, Gigabit LAN, 7.1 Sound mit optischem S/PDIF Ausgang und Grafikausgabe über D-Sub, DVI-D, Displayport 1.2 oder HDMI und ermöglicht sogar 4K Auflösung.
Optimal gelöst ist die Stromversorgung, denn das ASRock AM1H-ITX lässt sich entweder über ein herkömmliches ATX Netzteil am 24 pin ATX Power Connector betreiben oder mit einem externen Netzteil über den 19 Volt Stromanschluss versorgen.
Wir haben das ASRock AM1H-ITX Sockel AM1 Mainboard mit einer AMD Athlon 5350 Kabini APU getestet und vergleichen die Benchmarkwerte und den Stromverbrauch mit einigen anderen Systemen.

In diesem kleinen Karton wurde das ASRock AM1H-ITX Sockel AM1 ITX Mainboard geliefert, der direkt auf das neue Full Spike Protection ASRock Feature hinweist:

 

Hier ist ein erster Blick in den Karton:

 

Das ASRock AM1H-ITX ist sehr gut verarbeitet, verfügt über hochwertige Solid Caps Kondensatoren und ist für Sockel AM1 bzw. Sockel FS1b Prozessoren bis 25W ausgelegt.

Hier sieht man das winzige ITX Mainboard, das gerade mal 17x17 cm klein ist und trotzdem über zahlreiche Features verfügt:

 

Hier sieht man den kleinen gesockelten Kabini AMD Athlon 5350 Prozessor mit Jaguar Architektur:

 

Wer einen Silent PC aufbauen möchte, beispielsweise als NAS oder HTPC im Wohnzimmer, wird sich besonders über den 19V Stromanschluss freuen, der anstatt dem 24-Pin ATX Stromanschluss verwendet werden kann.
So kann man z.B. ein lüfterloses Universal Notebook Netzteil einsetzen und greift die Spannungsversorgung für die SATA Festplatte oder noch besser SATA SSD am Mainboard ab.

Hier sieht man den 24-Pin ATX Stromanschluss und den optionalen SATA Stromanschluss:

 

So bleibt nur noch der leise AMD Boxed AM1 Lüfter übrig, der glücklicherweise kaum hörbar ist:

 

Ausstattung und sonstige Features ...

Dem ASRock AM1H-ITX Mainboard lag ein Handbuch, eine DVD, zwei SATA Datenkabel, ein SATA Stromkabel zum internen Anschluß am Mainboard, eine WiFi Modul Schraube und eine I/O Blende bei.

 

Erweiterungskarten ...

Das AM1H-ITX Mainboard bietet einen PCI Express 2.0 x16 Grafikkarten Steckplatz, sowie einen mini-PCI Express Slot, jedoch aufgrund der mITX Bauform keine zusätzlichen Slots wie PCI oder PCIe 1x.

 

Speicher ...

Das ASRock AM1H-ITX Mainboard kann mit bis zu zwei DDR3 Modulen bestückt werden und ist je nach verwendetem Betriebssystem (siehe Liste) bis maximal 16 GB Arbeitsspeicher aufrüstbar.

Hier sieht man die beiden DDR3 Slots:

Das Sockel AM1 ITX Mainboard unterstützt DDR3 Speichermodule und kann im BIOS für DDR3-800, DDR3-1066, DDR3-1333 und DDR3-1600 Module optimiert werden.

 

Festplatten Anschlüsse ...

Das AM1H-ITX bietet insgesamt vier SATA3 Ports (6Gb/s), wobei zwei über die AM1 APU und zwei über den ASMedia ASM1061 Chip realisiert werden.
Die Serial ATA III Ports unterstützen NCQ, AHCI und die Hot Plug Funktion im AHCI Modus (AHCI steht für Advanced Host Controller Interface und kann im UEFI BIOS ausgewählt werden).
Dank UEFI BIOS können auch Laufwerke mit mehr als 2TB für die Installation von Windows 8 oder Windows 7 x64 oder Vista x64 eingesetzt werden.

Hier sieht man die vier SATA3 Anschlüsse und rechts im Bild den SATA Stromanschluss:

 

USB und Firewire ...

Das Mainboard verfügt am ATX-Panel über zwei USB3.0 Ports (AMD SoC APU) und zwei weitere USB 2.0 Ports am I/O Panel, intern zwei USB 2.0 Anschlüsse für bis zu vier optionale USB Ports und intern einen USB 3.0 Anschluss (ASMedia ASM1042A) für bis zu zwei optionale USB3 Ports.

Die 20-pin Pfostenleiste kann entweder mit einem optional erhältlichen USB3.0 Frontpanel oder einem Gehäuse mit USB3.0 Anschluss verbunden werden.

 

Netzwerk ...

Auf dem ASRock AM1H-ITX Mainboard ist der Realtek RTL 8111GR Chip integriert, der am I/O Panel einen 10/100/1000 Netzwerk Anschluss zur Verfügung stellt.
Der LAN Anschluss ist WoL fähig, bietet LAN Kabel Erkennung, unterstützt PXE und Energie effizientes Ethernet nach dem 802.3az Standard und Full Spike Protection.

 

Serieller Anschluss und Parallelport ...

Bei dem Mainboard wurde auf den Parallelport verzichtet.
Der serielle Port ist optional als interner Mainboard Pfostenstecker verfügbar.

 

Sound ...

Das ASRock AM1H-ITX Mainboard verfügt über den ALC892 Audio Codec mit Content Protection und Premium Blu-Ray Support, der 7.1 Surround Sound unterstützt und diesen beispielsweise analog über 5x 3.5mm Klinkenbuchsen am ATX Panel oder über den internen Frontpanel Audio Anschluss ausgibt.
Desweiteren gibt es noch einen optischen SPDIF Digital Ausgang.

 

Grafik ...

Die Kabini APU basiert auf der Jaguar Architektur bietet eine vollwertige integrierte Grafikeinheit mit DX11.1 Unterstützung.
Die im Test verwendete AMD Athlon 5350 Quad-Core APU verfügt über eine AMD Radeon R3 HD8400 GPU.
Eine Übertaktung der Kabini GPU ist leider nicht vorgesehen, ohne Übertaktung liegt die Performance der AMD Radeon R3 Series GPU eher im unteren Bereich.
So erreicht die Grafikeinheit der AMD Athlon 5350 APU unter Windows 7 in 3DMark 23027 Ice Storm Punkte und mit 3DMark06 3250 3DMarks.

Im Vergleich dazu sind hier einige weitere 3DMark06 Benchmark Ergebnisse:
AMD A10-7850K FM2+ APU (Radeon R7) auf ASRock FM2A88X+ Killer Fatal1ty 7976 3DMarks
AMD A10-6800K FM2 APU (HD8670D) auf ASRock FM2A88X+ Killer Fatal1ty 7833 3DMarks
AMD A10-5800K FM2 APU (HD7660D) auf ASRock FM2A88X+ Killer Fatal1ty 7695 3DMarks
AMD A8-3870K FM1 APU (HD6550D) auf ASRock A75 Pro4 6181 3DMarks
Intel Core i5-4670K APU (Intel HD Graphics 4600) auf ASRock Z87 Extreme4 7892 3DMarks
Intel Core i5-2500K APU (Intel HD Graphics 3000) auf ASRock H77 Pro4/MVP 4310 3DMarks
AMD Phenom II 710 X3 CPU mit AMD 890GX Chipsatz (ATI Radeon HD4290 IGP) 2204 3DMarks getestet auf einem ASRock 890GX Extreme4.

Die integrierte Grafiklösung ist DirectX 11.1 tauglich, unterstützt HDCP, Full HD 1080p und bietet dank dem onBoard HDMI Anschluss und der geringen Stromaufnahme ausgezeichnete Voraussetzungen für einen HTPC, aber dazu gleich mehr im Energieverbrauch Vergleichstest.

 

ATX Backpanel Anschlüsse ...

Von links nach rechts sieht man auf dem ATX-Backpanel Bild den 19V Stromanschluss, 1x PS/2 Anschluss für PS/2 Tastatur oder PS/2 Maus und 2x USB 2.0, 15-pol Sub-D VGA und DVI-D VGA, DisplayPort 1.2 und HDMI, RJ45 Gigabit LAN und 2x USB 3.0, optischer SPDIF Ausgang für die digitale Soundausgabe und 5x 3.5mm Klinkenbuchsen für den analogen Sound.

 

BIOS und Übertaktung ...

Kommen wir nun zu den BIOS bzw. UEFI Setup Optionen und der UEFI Übertaktung.
Über die Entf oder die F2 Taste gelangt man nach dem PC Einschalten in das UEFI Setup.

Das ASRock UEFI BIOS des AM1H-ITX verfügt über eine grafische Oberfläche, die eine intuitive Bedienung mit der Maus erlaubt oder weiterhin mit einer Tastatur bedient werden kann.
Anwender mit einer USB Maus und USB Tastatur sollten im BIOS bei der USB Configuration nicht den Legacy USB Support deaktivieren, da man sonst nicht mehr in das UEFI Setup kommt.
Im Auto Modus entscheidet das Board, ob man ein USB Gerät im Legacy Mode verwenden soll.
Tastatur und Mouse sollten am besten weiterhin an den USB2.0 Ports angeschlossen werden.

Dank UEFI Oberfläche sind auch grafische Elemente wie z.B. der ASRock System Browser möglich, der einem die installierten Komponenten übersichtlich anzeigt.

Ein weiteres Feature ist die "Active Page on Entry" Auswahl, womit man bei Bedarf selber entscheiden kann, welche UEFI Setup Seite man zu Beginn sehen möchte.

Über Active Page on Entry startet die UEFI Oberfläche mit der gewünschten Seite:

 

 

UEFI BIOS Update ...

Zum Flashen eines UEFI Updates bietet ASRock einige Möglichkeiten, z.B. das sehr einfache Instant Flash oder ASRock Internet Flash mit einer direkten Anbindung ins Internet:

 

Auf der Tool Seite befinden sich übrigens auch die Easy Driver Installer Features, womit man sich sehr einfach die für die Windows Installation benötigten Treiber runterladen lassen kann, sobald man einen USB Speicherstick angeschlossen hat.

Über die sogenannte ASRock Instant Flash Option im Advanced Screen oder über F6 beim PC Start gelangt man in das ASRock Instant Flash Utility.
Dort kann man dann einfach ein zuvor runtergeladenes ASRock BIOS ohne Boot CD oder ähnliches aufspielen, indem man einfach das ASRock Instant Flash Utility startet.
Dann das BIOS Flash ROM von dem gewünschten Laufwerk wie z.B. von einem USB Stick auswählen und schon wird das BIOS ohne ein weiteres Boot Medium aufgespielt.
Falls man technische UEFI Unterstützung benötigt, kann man nun sogar über das UEFI Setup und einer Netzwerk Verbindung den ASRock Tech Service kontaktieren.

Das Board wurde mit dem 1.00 BIOS ausgeliefert.
Zum Testzeitpunkt war diese UEFI BIOS Version als aktuellster Download verfügbar.

 

ASRock AM1H-ITX Übertakten ...

Das BIOS ermöglicht umfangreiche DDR3 Speicher-Einstellungen wie z.B. die Änderung der Taktung von DDR3-800 über DDR3-1066, DDR3-1333 bis hin zu DDR3-1600.

Hier sieht man die UEFI Speichereinstellungen:

 

Die DDR3 Spannung konnte im BIOS von 1,260 bis 1,701 Volt in unterschiedlichen Schritten von 0,01 bis 0,0125 V erhöht werden, womit DDR3 Module genügend Spannung erhalten.

Das war es leider auch schon an Übertaktungsoptionen !

ASRock hat dem Mainboard nichts desto trotz einige Features spendiert, die man von den OC-Mainboards kennt, beispielsweise der Boot Failure Guard, der den PC selbst bei zu hohen Übertaktungswerten ohne CMOS Clear mit Standard Frequenzen starten würde.
ASRock überläßt dem Anwender mit der "Boot Failure Guard Count" Option die Wahl, wie oft das Board mit fehlerhaften Einstellungen booten soll, bevor es mit eigenen Vorgaben startet.

Als besonderes BIOS Feature kann man drei unterschiedliche BIOS Einstellungen mit einem gewünschten Namen dazu abspeichern, um diese Werte jederzeit schnell laden zu können.

Hier sieht man den UEFI Profilnamen im unteren Bereich:

 

 

BIOS Undervolting ...

Die Untertaktung bzw. Underclocking wurde in diesem Test ebenfalls geprüft.
Leider konnte unser AMD Athlon 5350 CPU Multi nicht über das BIOS geändert und somit auch nicht untertaktet werden.

Dafür verfügt das BIOS des passiv gekühlten AM1H-ITX Mainboards über eine umfangreiche temperaturgeregelte Lüftersteuerung für 4 Pin und 3 Pin CPU Lüfter, Chassis und Power Fan.

Hier sieht man die Auswahl, ob man einen 4 Pin oder 3 Pin CPU Lüfter einsetzt:

 

Energieverbrauch ...

Der PC Energieverbrauch variiert je nach Hardware und PC Belastung.
Der Stromverbrauch des Test-PCs mit AMD Athlon 5350 APU, 4GB DDR3-1333 Speicher, Festplatte lag ohne Übertaktung je nach Belastung mit dem Cooler Master Silent Pro M 600W Test-Netzteil bei folgenden Verbrauchswerten:
- Mit der Sapphire HD6870 lag der PC Stromverbrauch zwischen 43,1W Idle und 179,5 Watt Volllast.
- Mit der internen AMD Radeon R3 GPU lag der Stromverbrauch bei 23,2W Idle und 57,2 Watt Vollast.

Im Vergleich dazu lag ein ASRock Fatal1ty FM2A88X+ Killer AMD Sockel FM2+ Mainboard mit einer AMD A10-7850K Kaveri APU bei folgenden PC Stromverbrauchswerten:
- Mit Sapphire HD6870 zwischen 56,3W Idle und 233,5 Watt Vollast.
- Mit interner AMD Radeon R7 GPU zwischen 30,2W Idle und 118,8 Watt Vollast.

Ein ASRock FM2A85X-ITX AMD Sockel FM2 Mainboard mit einer AMD A10-5800K Trinity APU benötigte folgenden Stromverbrauch:
- Mit Sapphire HD6870 Grafikkarte zwischen 52,9W und 221,0 Watt.
- Mit interner AMD Radeon HD7660D GPU zwischen 29,4W Idle und 120,4 Watt Vollast.

Die Stromaufnahme ist sowohl mit der integrierten GPU als auch mit einer PCI Express Grafikkarte enorm niedrig und ermöglicht damit z.B. einen sehr sparsamen HTPC, eine NAS, einen winzigen Büro-PC oder sogar einen kleinen SFF Gaming-PC.
Des Weiteren haben wir keine Kosten und Mühen gescheut, um noch einen Test mit einem externen 19 Volt Netzteil durchlaufen zu lassen.
Mit einem Cooler Master RP-120-USNA-J1 +19V 120 Watt Universal-Netzteil lag der gesamte PC-Stromverbrauch inkl. Festplatte bei Nutzung der internen AMD Radeon R3 GPU sogar gerade mal bei erstaunlich niedrigen 23,1 Watt Idle und 45,8 Watt Vollast.
Ohne Festplatte waren 17,0W Idle möglich und im ausgeschalteten S5 Zustand nur 2,1 Watt.

 

Fazit ...

Das winzige ASRock AM1H-ITX AMD Sockel AM1 DDR3 Mainboard ist für AMD Sockel AM1 Kabini Prozessoren bis 25W TDP ausgelegt und bietet trotz der geringen Mini-ITX Maße vielfältige Anschlussmöglichkeiten und einen sagenhaft niedrigen Stromverbrauch, womit eine sinnvolle Grundlage für einen kleinen HTPC, NAS oder Office-PC und sogar für einen Mini Gaming-PC geschaffen wird, der allerdings mit einer spieletauglichen Grafikkarte bestückt werden sollte.

Das AM1H-ITX bietet trotz der geringen Größe eine gute Grundausstattung mit vier SATA3 Ports, bis zu vier mögliche USB 3.0 Ports, bis zu sechs mögliche USB 2.0 Ports, einen Gigabit LAN Anschluss, 7.1 Sound mit digitaler Soundausgabe über einen optischen SPDIF Ausgang, analoge Soundausgabe über fünf Klinkenbuchsen und mit der APU eine Grafikausgabe über D-Sub, DVI-D, Displayport 1.2 oder HDMI.

Der Host-Takt bzw. APU/PCIE Frequency kann nicht verändert werden, der CPU Frequency Multiplier wird über die CPU vorgegeben und die GPU Frequenz ist ebenfalls fest eingestellt.
Das sind sicherlich keine guten Neuigkeiten für Übertakter, aber dies ist eine logische Konsequenz der AMD Fusion von CPU, GPU und Chipsatz in einem Prozessor, was man als System-on-Chip oder auch kurz SoC bezeichnet.
Unserer Recherche nach existiert derzeit lediglich ein AM1 Mainboard mit APU OC-Optionen.

Alles in allem erhält man mit dem ASRock AM1H-ITX Sockel AM1 Mainboard eine gute Grundlage für einen kleinen stromsparenden mITX HTPC, einen mITX Büro-PC oder sogar einen ITX Gaming-PC, der mit gängigen Sockel AM1 Prozessoren, herkömmlichen 240-Pin DDR3 Speichermodulen und bei Nutzung eines ATX Netzteils mit einer vollwertigen PCI Express Grafikkarte bestückt werden kann.
Und das Beste kommt zum Schluss, denn das Sockel AM1 Mainboard ist zum Testzeitpunkt für unter 50 Euro zu haben und eine AMD 5350 Kabini APU liegt ebenfalls unter 50 Euro, da lacht die Geldbörse und läßt genug Spielraum für eine schnelle SSD im flüsterleisen ITX PC.

Hier kann man das ASRock AM1H-ITX Mainboard preiswert bestellen.

Hiermit möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei ASRock für die Unterstützung bedanken.

Bild

* Alle Sockel AM1 PCIe Mainboard Tests ab dem 01.06.2014 basieren auf einer AMD Athlon 5350 APU,
Sapphire HD6870 1024MB ATI Radeon HD6870 PCI Express 2.0 Grafikkarte,
2x 2048MB Crucial DDR3-1333/PC3-10600 Speichermodulen,
Cooler Master Silent Pro M 600W Netzteil und folgender Software Konfiguration:
Microsoft Windows 7 Ultimate, SiSoftware Sandra 2013, Futuremark 3DMark und Futuremark 3DMark06 (in der Links & Downloads Rubrik als Download erhältlich).
Sämtliche Benchmark Ergebnisse dienen lediglich als Vergleich der ungefähren Mainboard Performance.

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