Hersteller ASRock
Bezeichnung AM2NF3-VSTA
Typ / Chipsatz Sockel AM2 / nVidia nForce3 250 Chipsatz
Maße
+++ 21 mm (44 mm Radius) vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit for Fan.
Die Gesamtgröße des ATX Boards beträgt 305 x 244 mm.
Slots ++++ 5x pci, 1x AGP (4x/8x), 4x DDR2 533 - DDR2 800 (max. 8GB RAM)
Anschlüsse +++ 1x Floppy, 2x UDMA133, 2x SATA RAID 0+1, 1x seriell (und 1x IrDA), 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100 Mbps base-T Ethernet (Realtek RTL8201 CL),
8x USB 2.0/1.1 (4x davon int. USB Ausführung shared/optional, Slotblende nicht im Lieferumfang),
1x Gameport (Slotblende nicht im Lieferumfang enthalten),
8-Kanal AC'97 CM6501 onboard 7.1 Sound mit 6x 3.5 mm Klinkenbuchsen (1x int. Aux,
ext. Line in, ext. Mic, ext. Front out, ext. Side out, ext. Rear out,
ext. Center/Subwoofer) und 2x Lüfter Anschluss.
Vcore +++ Im BIOS von 0,8 Volt bis 1,40 Volt 0,025 Volt Schritten (je nach CPU bis 1,55 Volt)
Multiplikator ++++ Im BIOS von 4x bis 25x (höchste Multi je nach CPU) und 1x bis 4x HT
Host Takt ++++ Im BIOS von 140 - 300 MHz (AGP 50 - 100 MHz)
VIO/VDD ++ VDIMM auf Normal, High und Ultra High änderbar, AGP auf Low oder High änderbar
Performance**** ++++ Benchmark Werte mit AMD Athlon 64 3000+ Orleans Prozessor.
1x AGP ! Werte mit HIS Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte 3810 Punkte bei 3DMark 2003
Handbuch und
Beschriftung
++ Vollständige und gut plazierte Mainboard Beschriftung und bis auf die oftmals erwähnte
fehlende BIOS Sektion ein ausführliches Mainboard Handbuch in verschiedenen Sprachen.
Leichte Abwertung des Manuals, da das BIOS nur im Manual auf der CDROM erklärt wird,
wo es einem aber meines Erachtens nach wenig hilft, wenn man sich im BIOS befindet !

Gesamteindruck

+++ Das ASRock AM2NF3-VSTA Mainboard liegt bei einem Preis von ca. 49 Euro (02/2007) und
ist damit im unteren Preissegment der Sockel AM2 Mainboards.

In der Produktbeschreibung hat sich kein Fehler eingeschlichen, denn das AM2NF3-VSTA
aus dem Hause ASRock ist wirklich ein Sockel AM2 Mainboard mit AGP 8x Slot !
Sicherlich werden sich einige über diese Kombination und den nForce3 250 Chipsatz wundern,
aber es ist dennoch eine interessante und vor allem eine enorm preiswerte Zusammenstellung.
Denn dieses Mainboard ist für all diejenigen gedacht, die für das vorige System eine schnelle AGP
Grafikkarte erworben haben und gerne auf eine aktuelle AMD Sockel AM2 CPU umsteigen möchten.
Für dieses Szenario wurde die AM2NF3-VSTA Hauptplatine bei der Redaktion ocinside.de getestet.

Kommen wir nun zunächst zu der Ausstattung des AGP AM2 Mainboards.

 

Ausstattung und sonstige Features ...

Das ASRock AM2NF3-VSTA kann mit bis zu 4 DDRII Speichermodulen bestückt werden und
ist je nach verwendetem Betriebssystem bis maximal 8 GB Arbeitsspeicher aufrüstbar.
Die Belegung für die DUAL Channel Speicher Unterstützung ist im Handbuch aufgeführt und
sollte bei der Bestückung eingehalten werden.

Es bietet zudem 2x IDE Anschlüsse für bis zu 4x konventionelle ATA 133 Festplatten,
2x SATA Anschlüsse (RAID 0/1 möglich), die aber leider nur eine maximale Datentransferrate
von 1.5 Gb/s unterstützen.
ASRock hat dem Mainboard zusätzlich eine bootfähige CDROM und eine Kurzanleitung für die
ordnungsgemäße Installation der Serial ATA Ports beigelegt, worin alle Informationen aufgeführt
sind, damit auch eine neue Installation von Windows XP oder Windows Vista auf Anhieb gelingt.

Das Board verfügt über 4x USB 2.0 Anschlüsse am ATX-Panel, zwei interne USB 2.0 Stecker
für bis zu 4 weitere optionale USB Ports, wobei zwei der Ports mit dem ATX Panel shared sind.
Da jeder USB Port mit mehreren Geräten belegt werden kann, steht einem Share nichts im Wege.
Am ATX Panel befindet sich noch ein onBoard 10/100 LAN Anschluss mit WoL Unterstützung
(Wake on LAN), ein Parallelport, ein serieller Port und zwei PS2 Anschlüsse.

ASRock setzt bei dem AM2NF3-VSTA den C-Media CM6501 als onBoard Soundchip ein,
der über die 6 angebrachten 3.5mm Klinkenbuchsen den 7.1 Surround Sound ausgibt und bereits
Microsoft Windows Vista Premium Level kompatibel ist.

 

BIOS und Übertaktung ...

Kommen wir nun zu den BIOS Optionen und der Übertaktung mittels dem BIOS.
AMI BIOS gerecht gelangt man nicht wie üblich über die Del/Entf Taste in das BIOS,
sondern über die "F2" Taste.
Neben umfangreichen Speichertiming Einstellungen wie z.B. der Änderung der Speicherfrequenz
von 200 MHz über 266 MHz und 333 MHz auf bis zu 400 MHz (DDR2 400/533/667/800)
bietet das BIOS einen Host-Takt von 140 MHz bis 300 MHz und einen HT (HyperTransport)
Teiler von 1x bis 4x (200-800 MHz).
Erfreulich ist die wahlweise asynchrone oder synchrone CPU/PCIe Taktung, die allerdings bei dem
eingesetzten Testboard kaum einen Unterschied zur besseren Übertaktung bewirkte.

Mit asynchroner Taktung ist eine Übertaktung auf 260 MHz Referenztakt gelungen,
was bei der AMD Athlon64 3000+ Sockel AM2 CPU mit dem festen 9x Multiplikator lediglich ein
Ergebnis von ca. 2340 MHz ergab.
Bei dem eingesetzten passiv gekühlten nForce 3 250 Chipsatz war diese maximal stabil laufende
CPU Host Frequenz aber zu erwarten und es dürfte gewiss für einige Prozessoren hinsichtlich der Übertaktung ausreichen.

Das BIOS bietet übrigens noch drei feste Einstellungen für die Speicher Spannung (VCCM) und
eine variable Einstellung für die CPU Spannung (Vcore), die bei Bedarf dank der neuen
Sockel AM2 Pinmod Anleitung nochmals erhöht werden kann.
Das AM2NF3-VSTA ist natürlich auch für den ruhigen Betrieb geeignet und hier ist die
integrierte temperaturgeregelte Lüftersteuerung vom Hardware Health Menu sehr hilfreich.

 

Fazit ...

Das ASRock AM2NF3-VSTA Sockel AM2 AGP Mainboard ist ein echtes Schnäppchen für alle AGP
Grafikkarten Besitzer, denn es ermöglicht den Einsatz von gängigen AGP (8x) Grafikkarten
auf der aktuellen AMD Sockel AM2 Plattform und ist obendrein für unter 50 Euro erhältlich !

Da mag man kaum an weitere Features denken, aber auch das bietet ASRock auf diesem Board.
Die nForce3 250 Platine bietet Windows Vista tauglichen 7.1 Surround Sound über sechs
Klinkenbuchsen, verfügt über fünf PCI Slots, vier DDR2 Slots und einige Übertaktungsoptionen.

Alles in allem konnte ASRock hiermit erneut die Overclocking Preistipp Auszeichnung (02/2007) der Redaktion ocinside.de ergattern, denn die Firma ASRock ermöglicht mit dem AM2NF3-VSTA einen
enorm preiswerten Umstieg auf die aktuelle Sockel AM2 Technologie.

Hiermit möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei ASRock für die Unterstützung bedanken.

Bild

**** Die Sockel AM2 PCIe Mainboard Tests ab dem 01.11.2006 basieren auf einer AMD Athlon 64 3000+ Orleans CPU,
1x (bzw. bei SLI Systemen 2x) Gigabyte GV-NX66T128VP Nvidia 6600 GT PCI Express Grafikkarten (Ausnahme AGP Test),
2x512MB Crucial Ballistix DDR2-800/PC2-6400 Speichermodule und folgender Software Konfiguration:
Microsoft Windows XP SP2, DirectX 9.0c, Forceware 81.85 Grafikkartentreiber und 3DMark 2003.
Sämtliche Benchmark Ergebnisse dienen lediglich als Vergleich der ungefähren Mainboard Performance.

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