Hersteller Gigabyte
Bezeichnung GA-K8NF-9
Typ / Chipsatz Sockel 939 / nVidia nForce4-4X Chipsatz
Maße
+ 18 mm (40 mm Radius) vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit for Fan.
Die Gesamtgröße beträgt 305 x 245mm.
Slots ++ 3x pci, 1x PCI Express 1x16/2x1, 4x DDR PC2100 - PC3200 (max. 4GB RAM)
Anschlüsse +++ 1x Floppy, 4x UDMA133, 4x SATA150 RAID 0+1, 1x seriell, 1x IrDA, 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100/1000 Mbps base-T Ethernet LAN (Vitesse 8201 phy),
10x USB 2.0/1.1 (6x davon int. USB Ausführung, Slotblende für 2x int. im Lieferumfang),
3x IEEE1394b Firewire, 8-Kanal AC'97 RealTek ALC850 onboard mit 6x 3.5 mm Klinkenbuchsen
(1x int. CD in, ext. S/PDIF In, ext. S/PDIF Out, ext. Line in, ext. Mic, ext. Front out,
ext. Side out, ext. Rear out, ext. Center/Subwoofer) und 2x Lüfter Anschluss.
Vcore ++++ Im BIOS von 0.80 Volt bis 1.75 Volt
Multiplikator ++++ Im BIOS von 4x bis 25x (höchste Multi je nach CPU) und 1x bis 4x HT
Host Takt ++++ Im BIOS von 200 - 456 MHz (PCIe 100 - 150 MHz)
VIO,VDD,etc. ++++ VDDR +0.1 - +0.2 / VPCIe +0.1 - +0.3 / V HT-Link +0.1 - +0.3
Performance**** ++++ Benchmark Wert mit AMD Athlon 64 3000+ Venice Prozessor.
1x Gigabyte GV-NX66T128VP Nvidia 6600 GT PCIe Grafikkarte: 7558 Punkte bei 3DMark 2003
Handbuch und
Beschriftung
++++ Sehr gut lesbare, vollständige Mainboard Beschriftung, ein sehr ausführliches Mainboard
Handbuch in Englisch und eine Kurzübersicht zum Schnelleinstieg.

Gesamteindruck

+++ Das GA-K8NF-9 Sockel 939 PCIe Board hat derzeit einen Preis von ca. 80 Euro (11/2005)
und liegt damit im unteren bis mittleren Preissegment der Sockel 939 PCIe Mainboards.

Gigabyte hat mit dem K8NF-9 ein Sockel 939 Board mit nur einem PCIe 16x Grafikkarten Slot
auf den Markt gebracht, welches sicherlich trotzdem für einige interessant sein dürfte.
Denn aufgrund der genormten Mainboard Maße hat man leider meist die Qual der Wahl zwischen
3 pci Slots mit 1x PCIe 16x Slot oder 2 pci Slots mit 2x (SLI) PCIe 16x Grafikkarten Slots.

Auf diesem recht preiswert erhältlichen nForce4 Mainboard wurde die Variante mit 3 pci Slots
gewählt, die natürlich durchaus ihre Bedeutung für diverse pci Schnittstellen Karten haben kann.
Desweiteren werden über den nVidia nForce4-4X Chipsatz die vier S-ATA 150 RAID Anschlüsse,
die 2 Anschlüsse für bis zu 4 UDMA 133 Festplatten und die 4 DDR Speichermodul Plätze mit
DUAL-Channel Unterstützung verwaltet.
Als Soundchip verwendet Gigabyte den bekannten 8-Kanal ALC 850 Chip, der mit den insgesamt
6 Klinkenbuchsen ohne weitere Adapterkarten die vollen 8 Sound Kanäle ausschöpfen kann.
Zudem hat Gigabyte sogar den Vitesse 8201 LAN Chip verwendet, der für bis zu 1 Gigabit
Netzwerk Geschwindigkeit sorgt und somit optimal für ein flottes Heimnetzwerk verwendet
werden kann.

Die Anschlüsse sind alle vorbildlich farbig markiert und bei den LED Anschlüssen sogar
mit einem kleinen "+" Zeichen in der Stiftleiste gekennzeichnet:

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Hinsichtlich der Übertaktung und dem Feintuning der Komponenten hat Gigabyte dem BIOS einige
Optionen gegönnt, die zum Teil erst mit der versteckten Tastenkombination CTRL + F1 zugänglich
gemacht werden.
Denn die Advanced Chipset Optionen sind wie bei den anderen Gigabyte Mainboards erst sichtbar,
nachdem man diese Tastenkombination ausgeführt hat.
Dahinter verbergen sich erweiterte Einstellungen wie z.B. HT-Takt und die Speichertaktung.
Wobei andere wichtige Spannungseinstellungen wie z.B. Vcore (CPU), VDDR (Speicher), PCIe Core
Spannung und HT-Link auch ohne CTRL + F1 änderbar sind.
Desweiteren sind jegliche Frequenzen wie die Host Frequenz, Speicherfrequenz und PCIe Frequenz
umfangreich änderbar, so daß einer angenehmen Übertaktung nichts im Wege steht.
Den Frequenzeingabe Bug hat Gigabyte übrigens mittlerweile eliminiert, indem sie die Frequenzwahl
nur noch per Auswahlfeld zulassen.
Allerdings sollte man die Übertaktung ohne weitere Kühlungs-Maßnahmen gerade beim HT Multi
nicht allzu sehr übertreiben, da der nForce 4 Chipsatz leider nur passiv gekühlt ist und
bereits mit der üblichen Frequenz bei moderater Spannung recht warm wird.
Also wie immer unbedingt auf gute Kühlung achten, wobei die Bauhöhe eines aktiven Chipsatz Kühlers
nicht allzu hoch sein darf, damit die Grafikkarte vollständig eingesteckt werden kann.

Fazit: Das Gigabyte GA-K8NF-9 Sockel 939 PCI Express Mainboard bietet neben der
guten Grundausstattung eine prima Performance, umfangreiche Übertaktungsoptionen und
ein gut durchdachtes Layout für wenig Geld.
Wer also keinen Wert auf den zweiten PCI Express 16x Slot für SLI legt und preiswert ein
stabiles PCIe Board erwerben möchte, ist mit dieser Hauptplatine für aktuelle Sockel 939
Prozessoren bestens bedient.

Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei Gigabyte für die Unterstützung bedanken.

Bild

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**** Die Sockel 939 PCIe Mainboard Tests ab dem 01.11.2005 basieren auf einem AMD Athlon 64 3000+ Venice,
1x (bzw. bei SLI Systemen 2x) Gigabyte GV-NX66T128VP Nvidia 6600 GT PCI Express Grafikkarten und
folgender Software Konfiguration:
Microsoft Windows XP SP2, DirectX 9.0c, Forceware 81.85 Grafikkartentreiber und 3DMark 2003.
Sämtliche Benchmark Ergebnisse dienen lediglich als Vergleich der ungefähren Mainboard Performance.

 

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