Arctic Xtender VG Black Test

Aufbau, Design und sonstige Features – Außen …

Bei dem Xtender Case von Arctic handelt es sich um ein PC-Gehäuse mit einer Größe an der Grenze zwischen Midi-Tower und Full-Tower. Mit Außenabmessungen von 529 x 529 x 231 mm und einem Volumen von 64 Litern ist es groß, aber noch nicht übertrieben groß. Trotz der beachtlichen Abmessungen sollte man vor dem PC-Bau dennoch gründlich die Kompatibilitätslisten von Arctic durchlesen, um später nicht auf Probleme beim Zusammenbau zu stoßen. Auf die zu beachtenden Details werden wir später aber noch genauer eingehen. Äußerlich zeigt sich das Xtender Case als schlichter, eleganter Quader mit geraden Kanten ohne Verschnörkelungen oder sonstigen, auffälligen Konturen. Sein Leergewicht von über 15kg gibt zudem schon den Hinweis, dass hier eine ordentliche Menge Stahl verbaut wurde und eine solide Basis für einen hochwertigen PC-Build vorliegt.

Bei unserem Testexemplar handelt es sich um das Xtender VG (mit vertikaler Grafikkartenhalterung) in schwarz. Es hat dunkel getönte Glasscheiben an der Front und auf der Seite. Die Mirror-Black Variante hat hingegen verspiegelte Glasscheiben, die das Innere erst bei aktivierter Beleuchtung preisgeben und als dritte Variante bietet Arctic das Xtender Case noch in weiß mit ungetönter Verglasung und weißen Lüftern an. Beim Design des Xtender Case legte Arctic besonderen Wert darauf, guten Airflow für die Kühlung der Komponenten zu gewährleisten und gleichzeitig die installierte Hardware bestmöglich in Szene zu setzen. Für eine ungetrübte Sicht von zwei Seiten auf das Innenleben des PCs hat Arctic das Front-I/O Panel deshalb auch zu einem Top-I/O Panel umfunktioniert. Die Anordnung der beiden Typ-A Buchsen, der Typ-C USB-Buchse, sowie der Kombi-Klinkenbuchse und des beleuchteten Einschaltknopfes entlang des hinteren Seitenpaneels ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, dient aber der Maximierung des Sichtbereichs auf das Innere des PCs. Das obere und das hintere Lüftungsgitter enthalten große, quadratische Öffnungen, weshalb dahinter noch feinmaschige Meshpanels zur Staubfilterung installiert wurden.

Damit Festplatten im HDD-Käfig nicht ersticken, umfasst die Öffnung im hinteren Seiten-Paneel nicht nur die Einlass-Lüster, sondern auch den HDD-Käfig. Außerdem saugt das Netzteil seine Frischluft durch diese Öffnung an, da das Xtender Case eine geschlossene Bodenplatte ohne Lüftungsöffnung hat.

Um die feinen Staubfilter gründlich reinigen zu können, lassen sich diese dank magnetischer Befestigung leicht aus den Paneelen entfernen und wieder einsetzen.

Das Xtender Case ist grundsätzlich für den Einsatz von 140mm Lüftern entworfen und optimiert, was bei dieser Gehäusegröße auch absolut Sinn macht. Arctic ermöglicht durch Beigabe von optional einsetzbaren Montageleisten für 120mm Lüfter einen ungehinderten Betrieb von 140mm als auch 120mm großen Lüftern.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gehäusen verfügt das Xtender Case über zwei vorinstallierte 120mm Lüfter an der Rückseite, die warme Luft aus dem Gehäuse blasen. Diese zwei Lüfter auf der Rückseite begünstigen einen kontinuierlichen Airflow durch das ganze Gehäuse in großem Ausmaß, was besonders bei Einsatz leistungsstarker Grafikkarten und/oder Prozessoren zur Geltung kommt. Zudem unterstützen auch auf der Rückseite Lüftungsgitter mit großen Öffnungen einen ungehinderten Airflow. Über die Rückseite erfolgt auch der Einbau des Netzteils.

Bis jetzt weiß das Xtender PC-Gehäuse zu begeistern. Die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet und die Detaillösungen wissen funktional ebenfalls zu überzeugen. Ob das beim Innenraum so weitergeht, verraten wir auf der nächsten Seite.

Arctic Xtender VG Aufbau, Design und Features innen …