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Crucial 4GB Kit (2x2048MB) PC3-10600/DDR3-1333 Memory Test
Die Einleitung ...
Nach zwei High-End DDR3 RAM Testberichten wird es wieder Zeit für ein preiswertes 4GB PC3-10600 CL9 Kit.
Das Crucial PC3-10600 4GB CL9 Kit wird ohne Heatspreader geliefert und ist für eine Spannung von 1.5 Volt ausgelegt.
Mit dieser niedrigen Vmem wurden zwar keine OC Rekorde erreicht, aber das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen.
Alle OC Ergebnisse und alle weiteren Details zum Crucial PC3-10600 4GB Kit gibt es jetzt im neuen ocinside.de Testbericht.

Vielen Dank für die Unterstützung ...
Ganz herzlichen Dank für die Zusendung des CT2KIT25664BA1339 4GB PC3 10600 / DDR3 1333 CL9 Kits
durch den Hersteller Crucial.
Das 4 GB Kit besteht aus 2x 2048 MB 240-pin DIMM DDR3-1333 Speichermodulen und liegt derzeit bei einem Preis von ca. 70 Euro (Stand 11/2009).
Speichermodule sind sowohl über den oberen Banner im Crucial Shop als auch bei unseren Sponsoren erhältlich.
Die Lieferung der beiden 2048MB PC3-10600 Module ...
In diesem kleinen Karton befinden sich die beiden gut geschützten Speichermodule:

Das ist im Lieferumfang enthalten ...
Crucial liefert die beiden Speichermodule zusammen mit einer kurzen Einbau Anleitung.
Hier ist ein Bild der beiden gut verpackten Speichermodule:

Hier ist ein Bild der Kurzanleitung und der beiden eingepackten Crucial Module ...

Und so sehen die Crucial 4GB Module ohne Verpackung aus ...

Die technischen Daten ...
| Hersteller |
Crucial |
| Artikel Nummer |
CT2KIT25664BA1339 bzw. 2x CT25664BA1339 |
| Speicher |
4GB kit (2048MBx2) |
| Ausführung |
240-pin DIMM |
| Typ |
DDR3 PC3-10600 |
| Modulbelegung |
256Meg x 64 |
| DIMM Typ |
UNBUFFERED |
| Fehler Korrektur |
NON-ECC |
| Geschwindigkeit |
DDR3 1333 (200 MHz * 6,66) |
| Spannung |
1.50 Volt |
| Memory Timing |
9-12-12-30 2T (CAS-TRCD-TRP-TRAS) |
Besonderheiten und sonstige Features ...
Die Speichermodule werden ohne Heat Spreader (Kühlkörper) ausgeliefert, so daß man bei einer höheren Übertaktung unbedingt die Temperatur der Speicherbausteine im Auge behalten sollte.
Alternativ kann man natürlich passive oder aktive Speicherkühler nachrüsten, die in verschiedenen Ausführungen
bei unseren Sponsoren wie z.B. OC-Card.de oder PC-Cooling.de erhältlich sind.
Crucial gewährt übrigens lebenslange Hersteller Garantie (Limited Lifetime Warranty) für den Käufer.
Alle Angaben zu den Hersteller Konditionen sind natürlich ohne Gewähr.
Offiziell sind die Module von Crucial für die JEDEC Standard Werte von 1,50 Volt für DDR3 Module ausgelegt, womit die Hersteller Timings und die Latency spielend leicht erreicht werden.
Die Test Module waren übrigens mit Micron D9JNM Bausteinen bestückt, wobei die Bestückung allerdings bei der Produktion variieren kann.
Hier sieht man nochmal die andere Seite der Crucial Module:

Keine 4GB beim Booten, sondern nur 3GB im BIOS oder nur ca. 3GB im Betriebssystem ...
Es kann vorkommen, daß beim Booten lediglich Speichergrößen von ca. 3GB anstatt der 4GB angezeigt werden,
denn die 4GB Größe bzw. DDR, DDR2 oder DDR3 RAM Größen mit mehr als der 2GB sind nach wie vor ein Thema für sich.
Hier auf ocinside.de ist eine Anleitung unter anderem mit einer Tabelle, wieviel RAM die Betriebssysteme unterstützten.
Benchmark Werte und Test Ergebnisse ...
Kommen wir nun zum wichtigsten Teil des Testberichts, die höchste stabile Performance.
Die Test Ergebnisse wurden mit einem ASRock M3A790GXH/128M Mainboard und einer AMD Phenom II 710 X3 CPU durchgeführt,
die je nach Referenztakt und Speichertakt mit unterschiedlicher Frequenz betrieben wird.
Der CPU Multiplikator bleibt bei allen Frequenzen auf 13x, da eine Angleichung der CPU Frequenz mittels Multiplikator
in halben Schritten zu ungenau wäre.
Als Betriebssystem wird Microsoft Windows 7 RC Ultimate Edition verwendet.
Mittels der Software Memtest86
wurde die Stabilität überprüft und SiSoft Sandra Lite 2009 SP3 wurde als
Benchmark Programm eingesetzt, da es umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und einen schnellen Vergleich bietet.
Die jeweils aktuellste Version von SiSoftware Sandra 2009 steht übrigens auf unserem Server zum Download bereit und
kann dadurch noch schneller runtergeladen werden. Die Benchmarks sind sogar in der kostenfreien Lite Version enthalten.
Zunächst wird die maximal mögliche Frequenz der Speichermodule bei Default 1,50 Volt (bzw. 1,53) bestimmt.
Hierzu wird der Speichertakt mit einem fest eingestellten Speichertiming von 8-8-8-24 2T und Default Spannung
in kleinen Schritten erhöht, solange der ausführliche Test mittels dem Programm Memtest86 noch fehlerfrei durchläuft.
Damit ist durch die recht lange Testzeit gewährleistet, daß diese Frequenz bei den Modulen wirklich stabil arbeitet.
Die höchstmögliche Frequenz lag mit den Timings 8-8-8-24 2T (CAS-TRCD-TRP-TRAS) und 1,53V bei 750 / 1499 MHz.
Wer die beiden vorigen Highend DDR3 Reviews gelesen hat, kennt dieses Ergebnis bereits, denn bei dieser geringen Vmem wurde selbst bei den schnelleren Modulen identische Taktraten erzielt.
Hier ist ein Snipping Screenshot von CPU-Z bei 750 / 1499 MHz und 8-8-8-24 2T mit 1,53 Volt:

Mit einer höheren Spannungen oder mit geringeren Timings laufen selbstverständlich deutlich höhere Frequenzen,
da die Frequenzwerte und Timings direkt voneinander abhängig sind.
Offiziell gibt die Firma Crucial allerdings lediglich eine Spannung von 1.50 Volt an, ohne daß man die Gewährleistung verliert.
Ohne weitere Kühlmaßnahmen sollte man diese Spannung auch nicht mehr allzu weit erhöhen.
Der Vergleich sämtlicher DDR3 Speichermodule wird im Benchmark mit den Default 1.53 Volt durchgeführt,
womit bei den Crucial 4GB Modulen 1499 MHz erreicht wurden.
Diese höchstmögliche Taktung bei der Default DDR3 Spannung wird normalerweise mit zwei weiteren Einstellungen verglichen.
Zum einen werden die Speichermodule bei 200 MHz Referenztakt x6,66 = 1333 MHz mit SPD Werten getestet
(die SPD Werte werden vom Hersteller im SPD IC vorgegeben).
Zum anderen wurde die höchstmögliche Frequenz mit der erlaubten Hersteller Spannung bei 8-8-8-24 2T ermittelt.
Da die höchste Spannung bei diesen Modulen allerdings mit der niedrigsten Spannung identisch ist, entfällt der zweite Test.
Bei einer Frequenz von ca. 667 MHz wurden die Timings mit den Autosettings durch das SPD EEPROM auf 9-12-12-30 2T (CAS-TRCD-TRP-TRAS) eingestellt.
Hier ist ein Snipping Screenshot von CPU-Z bei 666.7 / 1333 MHz und 9-12-12-30 2T:

Hier sind die Ergebnisse der SiSoftware Sandra 2009 Benchmark Reihen:
|
Frequenz
|
Timing
|
Speicher
Spannung
|
RAM Bandbreite
Int Buff'd iSSE2
|
Speicherbus
Bandbreite
|
Speicher
Latenzzeit
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225 MHz * 6,66 = 1499 MHz
|
fest (8-8-8-24 2T)
|
1.53 Volt
|
13,48 GB/s
|
23,44 GB/s
|
75 ns
|
|
225 MHz * 6,66 = 1499 MHz
|
fest (8-8-8-24 2T)
|
1.53 Volt
|
13,48 GB/s
|
23,44 GB/s
|
75 ns
|
|
200 MHz * 6,66 = 1333 MHz
|
SPD (9-12-12-30 2T)
|
1.53 Volt
|
11,84 GB/s
|
20,84 GB/s
|
93 ns
|
Die Speicherbusbandbreite ist übrigens kein Benchmark Wert, sondern der Wert, der sich recht einfach aus dem
jeweiligen Speichertakt errechnen läßt und nur zum Vergleich der Benchmarks dient.
Hier sind die Benchmark Werte als Grafik:

Hier ist ein direkter Vergleich der Benchmark Ergebnisse von einigen DDR3, DDR2 und DDR Speichermodulen:

Das Crucial PC3-10600 CL9 Kit erreicht mit der JEDEC Standard Spannung von 1,50 Volt identische Übertaktungswerte wie beispielsweise das OCZ PC3-12800 CL8 Kit auf 1,50V oder das Lexar Media Crucial Ballistix Tracer PC3-10600 CL6 Kit.
Das ist natürlich auf den ersten Blick sehr erstaunlich und bei dem geringen Preis sehr erfreulich.
Allerdings sind die anderen beiden DDR3 Kits mit Heatspreadern versehen und dürfen mit deutlich höherer Spannung betrieben werden.
Letzteres ermöglicht eine enorme Frequenz- und somit auch Performance-Steigerung.
Fazit und Gesamteindruck ...
Das Crucial PC3-10600 CL9 4GB RAM Kit (1x CT2KIT25664BA1339 oder 2x CT25664BA1339)
liefert erstaunlich gute Übertaktungsergebnisse und kann sich bei geringer Vmem mit zwei High-End DDR3 Kits messen lassen.
Die Speicherspannung der DDR3-1333 Module darf laut Herstellerangaben allerdings nicht weiter erhöht werden.
Somit trennt sich spätestens hier die Spreu vom Weizen im Gegensatz zu teuren High-End Modulen, da diese mit passiven oder sogar aktiven Heat Spreadern versehen sind und die wichtige Vmem deutlich erhöht werden darf.
Wer aber ohnehin nicht vor hat seine Vmem zu erhöhen, kann mit diesem Kit ein Schnäppchen machen, daß bei geringer Spannung
hohe Frequenzen und schnelle Lazenzzeiten erreicht.
Alles in allem ist das Kit also nicht nur für OEM Systeme interessant, sondern auch für den Einstieg in die Übertaktung.
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