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| Hersteller |
ASRock |
| Bezeichnung |
939S56-M |
| Typ / Chipsatz |
Sockel 939 / SiS 756 Chipsatz (SiS 965L south bridge) |
Maße
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+++ 18mm (40 mm Radius)
vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit
for Fan.
Die Gesamtgröße des MicroATX Boards beträgt 244 x
224mm. |
| Slots |
+ 2x pci, 1x PCI Express
1x16/1x1, 4x DDR PC2100 - PC3200 (max. 4GB RAM) |
| Anschlüsse |
+++ 1x Floppy, 2x UDMA133,
2x SATA, 1x seriell (und 1x IrDA), 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100 Mbps base-T Ethernet (Realtek RTL8201),
8x USB 2.0/1.1 (4x davon int. USB Ausführung, Slotblende nicht
im Lieferumfang),
1x Gameport (Slotblende nicht im Lieferumfang enthalten),
8-Kanal AC'97 RealTek ALC850 onboard mit 6x 3.5 mm Klinkenbuchsen
(1x int. Aux, 1x ext. S/PDIF, ext. Line in, ext. Mic, ext. Front out,
ext. Side out,
ext. Rear out, ext. Center/Subwoofer) und 2x Lüfter Anschluss. |
| Vcore |
+++ Im BIOS von 0,8 Volt
bis 1,45 Volt 0,025 Volt Schritten |
| Multiplikator |
++++ Im BIOS von 8x bis
25x (1x bis 5x HT) |
| Host Takt |
++++ Im BIOS von 140 -
300 MHz |
| VIO/VDD |
+ VCCM (VDIMM) auf Low,
Normal und High änderbar |
| Performance**** |
++++ Benchmark Wert mit
AMD Athlon 64 3000+ Venice Prozessor.
1x Gigabyte
GV-NX66T128VP Nvidia 6600 GT PCIe Grafikkarte: 7550 Punkte bei
3DMark 2003 |
Handbuch und
Beschriftung |
++ Vollständige Mainboard
Beschriftung (für ein MicroATX Board das Mögliche umgesetzt)
und
bis auf die oftmals erwähnte fehlende BIOS Sektion ausführliches
Mainboard Handbuch mit
allen Pinbelegungen in verschiedenen Sprachen wie z.B. Deutsch, Englisch,
etc.
Leichte Abwertung des Manuals, da das BIOS nur im Manual auf der CDROM
erklärt wird,
wo es einem aber meines Erachtens nach wenig hilft, wenn man sich
im BIOS befindet !
Positiv zu erwähnen ist die zusätzlich beigelegte S-ATA
Kurzanleitung. |
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Gesamteindruck
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+++ Das ASRock 939S56-M Mainboard
liegt derzeit bei einem Preis von ca. 54 Euro (12/2005)
und liegt somit deutlich unter den bislang getesteten PCIe Mainboards.
Es ist wirklich erstaunlich, wie es ASRock immer wieder schafft,
trotz hochwertiger Komponenten
wie z.B. den lang haltbaren Kondensatoren und namhafter ICs solche
Preise zu ermöglichen.
Sicherlich wurden in Punkto Ausstattung allein schon durch das MicroATX
Format ein paar
Features weniger auf der Hauptplatine untergebracht, aber es bleiben
dennoch
einige interessante Ausstattungsmerkmale.
Fangen wir auch gleich mal mit den Features an, die dieses 244x224
mm kleine
MicroATX Mainboard zu bieten hat.
Das Board bietet 2x IDE Anschlüsse für bis zu 4x ATA 133
Festplatten, 2x SATA Anschlüsse
die auch im RAID 0/1 betrieben werden können, 4 x ATX-Panel
USB 2.0 Buchsen,
onBoard 10/100 LAN und ganze 6 Klinkenbuchsen für den RealTek
ALC-850 7.1 Surround Sound.
Auf digitale Eingänge und Ausgänge wurde leider gänzlich
verzichtet, so daß einem nur der
Analoge Weg über die Klinkenbuchsen bleibt.
Neben Windows XP werden übrigens auch ältere Betriebssysteme
wie z.B. Windows 98SE
unterstützt, was bei PCIe Boards leider nicht mehr selbstverständlich
ist.
Wer also noch eine ältere Dual Boot Installation mit dem Win98SE
nutzen möchte,
kann auf der ASRock
für den SiS Chipsatz alle wichtigen Treiber als Download finden.
Zudem kann das Motherboard mit insgesamt 4 Speichermodulen bestückt
werden und
ist somit bis maximal 4 GB Speicher aufrüstbar.
Die Belegung für eine DUAL Channel Unterstützung ist im
Handbuch aufgeführt und sollte unbedingt
eingehalten werden.
SiS like kann das BIOS nicht wie üblich über die Del/Entf
Taste erreicht werden,
sondern über die F2 Taste.
Dort befinden sich neben umfangreichen Speichertiming Einstellungen
wie z.B. Änderung der
Speicherfrequenz von 133 MHz über 166 MHz auf 200 MHz auch
der Host-Takt
von 140 bis 300 MHz und der HT (HyperTransport) Takt von 1x bis
5x (200/800/1000 MHz).
Leider kommt die Änderung der Spannungen etwas zu kurz, da
man ledglich die Speicherspannung
und die Spannung der CPU ändern kann, aber diese beiden Spannungen
sind ohnehin die wichtigsten
für eine gescheite Übertaktung.
Die BIOS Option "CPU overheat Shutdown" sollte auch ohne
Übertaktung unbedingt verwendet
werden, da das Feature bei ausgefallenem CPU Lüfter vor weiterem
Schaden schützen kann.
Desweiteren findet man im BIOS neben der CPU Temperatur auch alle
informativen
Monitoring Werte wie z.B. Chipsatz Temperatur, Lüfter Drehzahl
und alle Spannungswerte.
Fazit:
Das preiswerte ASRock 939S56-M Sockel 939 PCIe Mainboard bietet
die wichtigsten Features,
die zum Einstieg in die flotte 16x PCI Express Technologie nötig
sind, wobei die Performance des
SiS 756 Chipsatzes in Kombination mit der SiS 965L South Bridge
keineswegs spürbar langsamer ist,
als die Performance aktueller nVidia nForce4 Mainboards.
Dank der 6 Klinkenbuchsen für 7.1 Sound, 2 x S-ATA Anschlüsse,
10/100 LAN und
bis zu 4 Speichermodule, die im DUAL Channel Modus betrieben werden
können,
ist das Board durchaus für preiswerte AMD Sockel 939 Spiele
PCs zu empfehlen.
Aber auch die Übertaktung kommt nicht zu kurz, denn nahezu
alle wichtigen Einstellungen sind
im BIOS änderbar und verhelfen somit für "Lau"
zu einem schnelleren PC.
Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei ASRock
für die Unterstützung bedanken.
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| Bild |
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**** Die Sockel 939 PCIe Mainboard Tests ab dem 01.11.2005 basieren
auf einem AMD Athlon 64 3000+ Venice,
1x (bzw. bei SLI Systemen 2x) Gigabyte
GV-NX66T128VP Nvidia 6600 GT PCI Express Grafikkarten und
folgender Software Konfiguration:
Microsoft Windows XP SP2, DirectX 9.0c, Forceware 81.85 Grafikkartentreiber
und 3DMark 2003.
Sämtliche Benchmark Ergebnisse dienen lediglich als Vergleich der
ungefähren Mainboard Performance.
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