Hersteller ASRock
Bezeichnung K8S8X
Typ / Chipsatz Sockel 754 / SiS 755 (+ SiS 964 Southbridge) Chipsatz
Maße
+++ 12mm (48 mm Radius) vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit for Fan.
Die Gesamtgröße beträgt 305 x 215mm.
Slots - 5x pci, 1x AGP master (1.5V 4x/8x), 2x DDR PC1600 - PC3200 (max. 2GB RAM)
Anschlüsse +++ 1x Floppy, 2x UDMA133, 2x SATA, 1x seriell, 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100 Mbps base-T Ethernet, 8x USB 2.0/1.1 (2x davon int. USB Ausführung, Slotblende aber nicht im Lieferumfang enthalten), 1x Gameport (incl. Slotblende),
6-Kanal AC'97 SiS 755 onboard (2x int. Aux, 1x int. 9 pin Audio Frontpanel Anschluss, ext. Line out, ext. Line in, ext. Mic), WakeOnLan und 2x Lüfter Anschluss.
Vcore +++ Im BIOS von 0,8 Volt bis 1,55 Volt 0,025 Volt Schritten / Jumper nicht verfügbar
Multiplikator ++++ Im BIOS von 4x bis 25x / Jumper nicht verfügbar
FSB ++++ Im BIOS von 140 - 300 MHz / Jumper nicht verfügbar
VIO/VDD --- VIO, VDD, VAGP nicht veränderbar
Performance**** +++ Werte mit HIS Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte und Catalyst 3.6 !
AMD Athlon 64 3200+ 3391 Punkte bei 3DMark 2003
Handbuch und
Beschriftung
+++ Gut lesbare, vollständige Mainboard Beschriftung und ausführliches Mainboard Handbuch
in verschiedenen Sprachen wie z.B. Deutsch, Englisch, etc.

Gesamteindruck

+++ Das ASRock K8S8X ist mit einem Preis von ca. 65 Euro (08/2004) sicherlich eines der
günstigsten Sockel 754 Einsteiger Mainboards überhaupt, kann aber hinsichtlich der Ausstattung
durchaus mit anderen Mainboards seiner Klasse mithalten.
Vor allem was die Anzahl der USB Ports auf der Rückseite des ASRock K8S8X angeht,
hat das Mainboard mit 6 x USB 2.0 Anschlüssen sogar deutlich die Nase vorn.
Und selbst die SATA Schnittstelle kommt mit 2 Anschlüssen nicht zu kurz, wobei ASRock
neben den üblichen IDE Kabeln auch noch ein SATA Stromkabel und ein Datenkabel beilegt.
Das einzige Manko ist allerdings die Anzahl der Speicherbänke, die mit 2 Steckplätzen im
Zeitalter der immer gefrässigeren Betriebssysteme recht schnell zu wenig sein kann,
vor allem wenn man noch kleinere Speichermodule aus seinem "alten" Athlon XP übernehmen möchte.
Die verwendete SiS 755 Northbridge in Kombination mit der SiS 964 Southbridge zeigte aber
bei der Treiber Installation unter Windows XP und sogar unter dem recht betagten Windows 98 SE
absolut keine Probleme und war in wenigen Minuten ohne Bluescreen vollbracht.
Auf der ASRock CD befinden sich im übrigen auch 64 bit Beta Treiber, die ich allerdings
nicht offiziell in das Ergebnis mit einfliessen lassen möchte.
Nach dem drücken der F2 Taste gelangt man in das gut sortierte AMI BIOS, wo es zwar ausser der Vcore keine weiteren Einstellungsoptionen für die Spannungen zu sehen gibt, aber dafür
hat man mit 140-300 MHz CPU Host Takt und 4x - 25x Multiplikator ein weites Spektrum
zur Übertaktung des Athlon 64 Prozessors.
Und falls man "versehentlich" zu weit übertaktet hat und kein Systemstart mehr erfolgen kann,
setzt sich das K8S8X Board dank dem "Boot Failure Guard" automatisch wieder auf moderate
Frequenzen zurück (wobei in meinem Test leider alle Einstellungen vom BIOS zurückgesetzt wurden).

Fazit: Man muß nicht unbedingt viel Geld ausgeben, um ein gut übertaktbares Athlon 64 Sockel 754
Mainboard zu erhalten, sondern kann die gesparten Euro's sinnvoll in schnelle Speichermodule oder
eine bessere Grafikkarte investieren.
Alles in allem ist das ASRock K8S8X bis auf die geringen Spannungseinstellungen und den
2 Speicherplätzen also ein empfehlenswertes Sockel 754 Mainboard was in diesem Preis-Segment
sicherlich lange Zeit erfolglos seinesgleichen suchen wird und hat sich somit die
Overclocking Preistipp 08/2004 Auszeichnung von ocinside.de redlich verdient.

Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei ASRock für die Unterstützung bedanken.

Bild

**** Die Socket 754 Mainboard Tests ab dem 01.08.2004 basieren auf einem AMD Athlon 64 3200+,
einer HIS Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte, Kingmax 256 MB PC2700 Speichermodul und folgender
Software Konfiguration:
Windows 98 SE, DirectX 9b, Catalyst 3.6 Grafikkartentreiber und 3DMark 2003
Da sämtliche Benchmark Ergebnisse lediglich als Vergleich untereinander dienen sollen, habe ich mir erlaubt
zur schnelleren Installation Win 98 SE zu wählen, was für Athlon 64 Systeme sicherlich nicht das typische
Betriebssystem ist, aber zum Vergleich vollkommen ausreichend sein sollte.

 

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