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| Hersteller |
Gigabyte |
| Bezeichnung |
GA-K8NSC -939 |
| Typ / Chipsatz |
Sockel 939 / nVidia nForce3 250 Gb Chipsatz |
Maße
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+++ 35 mm (58 mm Radius)
vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit
for Fan.
Die Gesamtgröße beträgt 305 x 245mm. |
| Slots |
+++ 5x pci, 1x AGP (1.5V
4x/8x), 4x DDR PC2100 - PC3200 (max. 4GB RAM) |
| Anschlüsse |
+++ 1x Floppy, 4x UDMA133,
2x SATA150, 2x seriell, 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100/1000 Mbps base-T Ethernet LAN (Marvell 8001),
8x USB 2.0/1.1 (4x davon int. USB Ausführung, Slotblende nicht im
Lieferumfang),
8-Kanal AC'97 RealTek ALC850 onboard (1x int. CD in, 1x int. S/PDIF,
ext. Line in, ext. Mic, ext. Line out, int. Anschlußmöglichkeit
für 8-Kanal Audio Combo Kit, Slotblende nicht im Lieferumfang)
und 3x Lüfter Anschluss (1x von Chipsatz Lüfter belegt). |
| Vcore |
++++ Im BIOS von 0,80 Volt
bis 1,70 Volt 0,025 bzw. 0,5 Volt Schritten / Jumper nicht verfügbar |
| Multiplikator |
++++ Im BIOS von 4x bis
25x (höchste Multi je nach CPU) / Jumper nicht verfügbar |
| FSB |
++++ Im BIOS von 200 -
455 MHz (AGP 66 - 100 MHz) / Jumper nicht verfügbar |
| VIO/VDD/VAGP |
++++ VDDR +0,1 - +0,2 /
VAGP +0,1 - +0,3 / V HT-Link +0,1 - +0,3 |
| Performance**** |
++++ Werte mit HIS
Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte und Catalyst 3.6 !
AMD Athlon 64 3000+ 3758 Punkte bei 3DMark 2003 und 18491 Punkte bei
3DMark 2000 |
Handbuch und
Beschriftung |
++++ Sehr gut lesbare,
vollständige Mainboard Beschriftung, ein sehr ausführliches Mainboard
Handbuch in Englisch und eine Kurzübersicht zum Schnelleinstieg. |
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Gesamteindruck
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+++ Das GA-K8NSC Sockel 939 AGP Board
hat derzeit einen Preis von ca. 70 Euro (08/2005)
und liegt damit im unteren bis mittleren Preissegment der Sockel
939 Mainboards.
Das K8NSC Mainboard wurde von Gigabyte ganz klar für den kleineren
Geldbeutel geschaffen,
denn es ähnelt doch sehr einem abgespeckten PCB Layout der
Ultra Version.
Beispielsweise wurde der S-ATA RAID Controller und der Backup-BIOS
Platz nicht bestückt.
Zudem ist auch kein Firewire Anschluß verfügbar und die
Beigaben fallen etwas magerer aus.
Kommen wir aber nun vielmehr zu den Features, die Gigabyte dem Sockel
939 Motherboard
spendiert haben, denn diese können sich trotzdem sehen lassen.
Neben den 2 Anschlüssen für bis zu 4 UDMA 133 Festplatten
gibt es 2 Serial ATA150 Anschlüsse,
4 DDR Speichermodul Plätze mit DUAL-Channel Unterstützung
(unbedingt die richtige Belegung
der Bänke im Handbuch beachten) und 8 USB Anschlüsse,
wobei 4 davon optional sind.
Auch beim Soundchip wurde nicht gespart, denn man hat dem Mainboard
trotz der 3 Klinkenbuchsen
den 8-Kanal ALC850 Chip gegönnt, der mittels einer optionalen
Slotblende auch die vollen 8 Kanäle
ausschöpfen kann.
Die Anschlüsse sind übrigens alle vorbildlich farbig markiert
und zudem sogar bei den
LED Anschlüssen mit kleinen "+" Zeichen in der Stiftleiste
gekennzeichnet - Hut ab !
Desweiteren hat Gigabyte sogar den Marvell 8001 LAN Chip bestückt,
der für bis zu 1 Gigabit
Netzwerk Geschwindigkeit sorgt.
Und die umfangreiche Software, die dem Board als CD beiliegt sorgt
für eine gescheite
Ansprechung und Konfiguration sämtlicher onBoard Komponenten.
Aber auch die Übertaktungs und Tuning Optionen kommen nicht
zu kurz, da man neben nahezu
allen wichtigen Spannungseinstellungen auch den Referenztakt auf
bis zu 455 MHz stellen kann und
dabei der AGP Port asynchron mit 66 bis 100 MHz getaktet werden
kann.
Nun gut, die 455 MHz sind wohl etwas übertrieben, aber in den
Tests konnte ich das Board
immerhin mit 260 MHz stabil betreiben und das kann sich durchaus
sehen lassen.
Allerdings scheint Gigabyte immernoch leichte Probleme mit der manuellen
Eingabe von Frequenzen
im BIOS zu haben, da es (wie schon im letzten Gigabyte Mainboard
Test erwähnt) wieder
bei der Eingabe von Frequenzen im 200er Bereich trotz aktueller
BIOS Version zu einer Frequenz
von über 400 MHz führte.
Man sollte also unbedingt genau schauen, ob die eingegebene Frequenz
auch wirklich wie gewollt
übernommen wurde, oder alternativ die Auswahl mittels Drop-Down
wählen.
Clever finde ich die Lösung, daß man im BIOS CTRL + F1
drücken muß, um zu den Advanced Chipset
Einstellungen mit vielen Speichertaktungs- und den HT-Takt Optionen
zu gelangen, denn so können
Benutzer ohne die nötigen Grundkenntnisse auch nicht unabsichtlich
in das Menü gelangen.
Fazit: Das Gigabyte GA-K8NSC Sockel 939 AGP Mainboard bietet neben
allen wichtigen
Grundfeatures auch sehr gute Übertaktungs-Optionen, eine klasse
Performance und eine
sehr gute Verarbeitung für wenig Geld.
Wer also keinen Wert auf zusätzliche Firewire, SATA RAID, oder
Surround-Sound Anschlüsse legt,
ist mit dieser Hauptplatine für aktuelle Sockel 939 Prozessoren
bestens bedient.
Der Preis ist sehr vernünftig angesetzt und das nForce3 250
Gb Mainboard hat nur knapp
eine Auszeichnung verfehlt.
Dies zeigt auf jeden Fall, daß Gigabyte in den letzten Monaten
ganz gewiss nicht geschlafen hat,
sondern vielmehr ein starkes Board nach dem anderen auf den Markt
bringt.
Ich habe wirklich großen Respekt vor so einer tollen Steigerung
in Punkto Features, Verarbeitung
und Design - weiter so !
Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei Gigabyte
für die Unterstützung bedanken.
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| Bild |
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**** Die Sockel 754 / Sockel 939 Mainboard Tests ab dem 01.08.2004 basieren
auf einem AMD Athlon 64 3200+
bzw. bei Sockel 939 auf einem AMD Athlon 64 3000+ Venice, einer HIS Excalibur
Radeon 9600 Pro Grafikkarte,
Kingmax 256 MB PC2700 Speichermodul und folgender Software Konfiguration:
Windows 98 SE, DirectX 9b, Catalyst 3.6 Grafikkartentreiber und 3DMark
2003
Da sämtliche Benchmark Ergebnisse lediglich als Vergleich untereinander
dienen sollen, habe ich mir erlaubt
zur schnelleren Installation Win 98 SE zu wählen, was für Athlon
64 Systeme sicherlich nicht das typische
Betriebssystem ist, aber zum Vergleich vollkommen ausreichend sein sollte.
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