Hersteller JETWAY
Bezeichnung N2PAP-Lite
Typ / Chipsatz Sockel A / nForce2 400 (nForce2 + MCP) Chipsatz
Maße
+++ 14mm (40 mm Radius) vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit for Fan.
Die Gesamtgröße beträgt 305 x 190mm.
Slots - 5x pci, 1x AGP master (1.5V 4x/8x), 2x DDR PC2100 - PC3200 (max. 2GB RAM)
Anschlüsse +++ 1x Floppy, 2x UDMA133, 2x seriell, 1x parallel, 2x PS/2, onBoard 10/100 Mbps base-T
Ethernet (nVidia LAN), 6x USB 2.0/1.1 (4x int. USB Ausführung, Slotblende aber nicht im
Lieferumfang enthalten), 1x Gameport, 6-Kanal AC'97 onboard (1x int. Aux, ext. Line out, ext. Line in, ext. Mic), WakeOnLan und 3x Lüfter Anschluss.
Vcore --- Im Bios nicht verfügbar / Jumper nicht verfügbar
Multiplikator --- Im Bios nicht verfügbar / Jumper nicht verfügbar
FSB +++ Im Bios von 100 MHz bis 200 MHz in 4 Schritten / Jumper nicht verfügbar
VIO/VDD ++++ VIO nicht veränderbar, aber im BIOS kann man die Spannung des nForce2 Chipsatzes
(VDD) von 1,6 bis 1,7 Volt, die Speicher Module (VDIMM) von 2,5 Volt bis 2,6 Volt
und die Grafikkarten Spannung (VAGP) von 1,5 Volt bis 1,6 Volt in 0,1V Schritten ändern !
Performance**** ++++ Werte mit HIS Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte und Catalyst 3.6 !
AMD Athlon XP 1500+ 3115 Punkte bei 3DMark 2003
AMD Athlon XP 1500+ 10673 Punkte bei 3DMark 2000
Handbuch und
Beschriftung
+++ Gut lesbare aber nicht ganz vollständige Mainboard Beschriftung und
ein recht ausführliches Mainboard Handbuch in englischer Sprache.

Gesamteindruck

++ Das Jetway N2PAP Lite ist eine etwas abgespeckte aber dafür sehr preiswerte Version
des N2PAP Ultra Mainboards, welche derzeit für ca. 50 Euro erhältlich ist und somit
gewiss auch für den ein oder anderen Übertakter interessant sein dürfte.
Jetway hat dem Mainboard lediglich 2 Speicherbänke spendiert, die aber in mehreren Schritten
asynchron zum FSB angesteuert werden können, um die Geschwindigkeit nahezu optimal anzupassen.
Die restliche Ausstattung kann sich aber durchaus sehen lassen, denn onBoard LAN,
6 Kanal Sound und 6 mögliche USB Anschlüsse (4 davon optional) gehören meist nur bei
höherpreisigen Mainboards zur Standard-Ausstattung.
Einige wichtige Spannungen wie z.B. die Chipsatz-, Grafikkarten- und Speicherspannung können
angepasst werden, wobei die Vcore allerdings nicht mit der verwendeten BIOS Version
änderbar war.
Nichts desto trotz kann der passiv gekühlte nForce2 Chipsatz ohne Probleme mit 200 MHz
betrieben werden, was die Gesamtperformance, die bei diesem Board ohnehin sehr gut war,
natürlich enorm steigern würde.
Falls die CPU eine FSB Erhöhung nicht mitmacht, kann man auf dem Mainboard einen
"Not"- Jumper umstecken, so daß die Platine beim nächsten einschalten wieder mit einem
festen FSB von 100 MHz startet.
Diese Funktion ist auf jeden Fall sehr vorbildlich und kann einem so manches BIOS zurücksetzen
ersparen.
Hiermit kann man leider nicht über die fehlende Multiplikator Option hinweg sehen,
die aber natürlich mittels der interaktiven Pin-Mod Anleitung oder den interaktiven Malanleitungen
kompensiert werden kann.
Alles in allem ist das Jetway N2PAP Lite eine gute Wahl für alle, die ein sehr preiswertes
Sockel A Mainboard mit guter Ausstattung erwerben möchten und auf ein paar Overclocking
Optionen verzichten können.
Die Stabilität und die Performance kann sich bei diesem Board auf jeden Fall sehen lassen.

Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei KCN-Computer für die Unterstützung
bedanken, wo man einige Jetway Produkte und natürlich auch dieses Board erwerben kann.

Bild

**** Die Mainboard Tests ab dem 01.08.2003 basieren auf einem AMD Athlon XP 1500+,
einer HIS Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte, Kingmax 256 MB PC2700 Speichermodul und folgender
Software Konfiguration:
Windows 98 SE, DirectX 9b, nForce 2.41, Catalyst 3.6 Grafikkartentreiber und 3DMark 2003
Da sämtliche Benchmark Ergebnisse lediglich als Vergleich untereinander dienen sollen, habe ich mir erlaubt
eine kleinere CPU und zur schnelleren Installation Win 98 SE zu wählen.

 

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