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Das ASRock K7VT2 und das ASRock
K7S8X kann durch Einlöten eines Widerstandes sehr leicht
zum Überflieger aufgerüstet werden, da man mit höheren
CPU-Spannungen auch wesentlich höher übertakten kann.
Natürlich sollte man beim löten an Mainboards absolute Vorsicht
walten lassen, um das Board nicht zu "töten".
Zudem verliert man natürlich auch den Garantieanspruch, wenn man
sein Mainboard modifiziert !
Deshalb empfehle ich eine gute Erdung, indem man z.B. seine Armbanduhr
(Metallarmband !) mit einem Kabel
zu einer blanken Stelle an der Heizung oder zum Erdungspol (nicht in die
beiden Löcher *grins*) der Steckdose
verbindet.
Auch der Lötkolben sollte am besten an einer Lötstation mit
galvanischer Netztrennung und separater Erdung
angeschlossen sein !
Jeder sollte aber letztendlich selber entscheiden, wie sorgfältig
und sicher er arbeitet.
So, nun aber zur eigentlichen Modifikation der Vcore.
Der seltener verwendete ST L6917B, der
auf den ASRock Mainboards als Spannungsregler dient
(5 Bit Programmable Dual-Phase Controller), hat glückerweise einen
FB Pin (Pin 9) als Spannungskorrektur,
um den Mainboardherstellern ein optimales anpassen der Vcore zu ermöglichen.
Diesen FB Pin kann aber auch zweckentfremden, um dem IC eine Fehlerhafte
Spannung vorzugaukeln
und somit einen Ausgleich der Vcore zu veranlassen.
In meinen Testversuchen habe ich dafür einen ganz normalen 1/4
Watt Widerstand mit 10 KOhm verwendet.
Da dieser Widerstand keine große Last aushalten muß, wäre
sogar ein direktes einlöten von einem
SMD Widerstand möglich, wobei 10 K der Bezeichnung 103 auf dem Bauteil
entspricht.
Die Position der zu lötenden Stellen kann man recht gut auf diesem
Bild erkennen:

In dem oberen Bild habe ich die beiden einfachsten Stellen mit zwei
roten Punkten markiert.
Wobei der linke Punkt (Pin 7) vom L6917B Masse bzw. GND ist und der rechte
Punkt der FB Pin (Pin 9) ist.
Die Masse kann man auch von vielen anderen Stellen nehmen, hier bietet
sich z.B. auch rechts oben die Mainboard
Verschraubung an, um nicht soviel am IC zu löten.
Damit man den Widerstandswert später nochmal ändern kann, sollte
man den Widerstand nicht direkt angelöten,
sondern ein 2-adriges Kabel auf beiden Seiten ab-isolieren, verzinnen
und dann erst anlöten.
Wobei man natürlich vorher auch den Widerstand an die beiden freien
Enden des Kabels anlöten sollte :-)
Nach dem löten unbedingt nochmal die richtige Position überprüfen
und keinenfalls Lötzinn auf andere Stellen vom
Mainboard kleckern !!!
Nun den Widerstand mit Isolierband oder noch besser einem kleinen Stück
Schrumpfschlauch isolieren,
damit er nicht gegen andere Bauteile kommen kann.
Nachdem das nun geschafft ist, steht einer erhöhten Vcore nichts
mehr entgegen,
denn ab sofort sollte die Vcore um ca. 0,25 Volt
höher liegen, als die ausgewählte Vcore eingentlich war.
Das heißt wenn die CPU als Default Spannung 1,6 Volt hat, erhält
man eine tatsächliche Spannung von 1,85 Volt.
Bei 1,75 Volt werden es dann 2,0 Volt Vcore und verbundenen L7 bzw. L11
Brücken (1,85 Volt) gibt es
satte 2,10 Volt CPU-Spannung !!!
Wobei die Vcore je nach Netzteil und Qualität der Leistungstransistoren,
etc. etwas variieren kann.
Wem das immernoch nicht reichen sollte, der kann natürlich auch
kleinere Widerstandwerte verwenden,
aber dadurch würde das Risiko den Prozessor zu zerstören noch
höher werden und die Temperatur würde auch
um ein Vielfaches steigen.
Ich möchte auch nochmal drauf aufmerksam machen, daß man
auch ohne weiteres einen Drehpoti (Drehwiderstand)
verwenden kann, um die Vcore stufenlos erhöhen zu können.
Allerdings sollte unbedingt ein Widerstand zu dem Drehpoti in Reihe geschaltet
werden,
um niemals unter einen minimalen Widerstandswert zu gelangen !!!
Bei diesen Mainboards würde ich einen "Schutz"-Widerstand
von 1 K Ohm und einen 25 K Poti empfehlen.
Nach jeder Vcore
Erhöhung sollte man unbedingt auf den CPU Temperatur Anstieg achten
und ggf. einen besseren
CPU-Lüfter erwerben !
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