Arctic BioniX P12 und P14 A-RGB Test

Aufbau, Design und sonstige Features …

  

Mit der BioniX P-Serie bringt Arctic wieder einen neuen und modernen Premium Lüfter auf den Markt, der gegenüber den bekannten Lüftern der P-Serie mit ein paar praktischen Zusatzfeatures aufwartet. Leistungsmäßig warten die BioniX P-Lüfter mit Top Werten auf. Mit sieben stark geschwungenen Rotorblättern erzeugen der BioniX P12 und der BioniX P14 bei bis zu 3000 U/min bzw. 2500 U/min nicht nur einen beträchtlichen Luftstrom, sondern auch einen beachtlichen statischen Druck von 6,7 (P12) bzw. 5,4 mmH2O (P14). Dazu benötigt der BioniX P12 0,34A und der BioniX P14 0,39A und liegt praktisch gleich auf mit dem P12-Pro und dem P14-Pro von Arctic. Leistungsmäßig geht der neue BioniX Lüfter somit keine Kompromisse ein und sorgt bei entsprechender Ansteuerung für stürmische Verhältnisse im PC-Gehäuse! Für Silent-Anwendungen bietet der PWM-Regler einen 0-RPM-Modus von 0-5% PWM. Die Mindestdrehzahl liegt beim BioniX P12 bei 450 U/min und beim BioniX P14 bei 400 U/min. Gummielemente rund um die Schraubenlöcher reduzieren die bereits geringen Vibrationen des flüssigkeitsgelagerten Rotors weiter. Die neuen BioniX Lüfter eignen sich dadurch für jeden erdenklichen Anwendungsfall im PC-Bereich.

Bei der RGB-Beleuchtung legt Arctic beim BioniX P-Lüfter noch mal ordentlich nach und erhöht die LED-Anzahl von 12 auf 16. Der Strombedarf für die LEDs steigt sogar um 50% von 0,4A auf 0,6A weshalb die neuen BioniX Lüfter deutlich mehr Leuchtkraft bieten als die normalen P-Lüfter. Das Licht wird zudem nicht nur vom Rotor allein abgestrahlt, sondern auch über zusätzliche Diffusoren an zwei gegenüberliegenden Seiten des Rahmens seitlich verteilt.

Aufmerksame Betrachter der vorigen Bilder werden bemerkt haben, dass keine Kabel zu sehen waren. Das liegt daran, dass die neuen BioniX P-Lüfter über keine integrierten Anschlusskabel verfügen. Stattdessen weisen die beiden Seiten des Rahmens ohne RGB-Diffusor jeweils 2 markante Schlitze auf. Einer der beiden Schlitze ist mit Pfeilen markiert und kennzeichnet den Schlitz mit elektrischen Kontakten.

In die Schlitze können eine Steckbrücke, ein Verbindungskabel oder ein Anschlusskabel eingesteckt werden. Der zweite Schlitz dient beim Verbinden zweier Lüfter über die Steckbrücken als zusätzliche mechanische Verbindung, um die Stabilität zu erhöhen. Über jedes der drei Anschlusselemente werden sämtliche elektrischen Signale übertragen, sowohl für den Lüfter als auch die RGB-Beleuchtung. Dadurch ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, um mehrere BioniX Lüfter effizient miteinander zu verbinden, ohne nachher einen gewaltigen Kabelsalat im PC-Gehäuse verstecken zu müssen.

So kann zum Beispiel ein Lüfter auf der Hinterseite des Gehäuses mit dem Verbindungskabel mit einem bereits direkt mittels Steckbrücken verbundenen Lüfterpärchen im Dach des Gehäuses kombiniert werden. Alle 3 Lüfter können dann über ein einziges Anschlusskabel mit je einem Stecker für Lüfter (4-Pin PWM) und RGB-Beleuchtung (3-Pin aRGB) mit dem Mainboard oder einer Lüftersteuerung verbunden werden.

Arctic BioniX P12/P14 A-RGB Installation und Praxistest…