|
| Hersteller |
ASRock |
| Bezeichnung |
939A8X-M |
| Typ / Chipsatz |
Sockel 939 / ULi M1689 Chipsatz |
Maße
|
+++ 20mm (40 mm Radius)
vom Sockel bis zum nächsten Elko bzw. Bauteil - siehe Fit
for Fan.
Die Gesamtgröße des MicroATX Boards beträgt 244 x
219mm. |
| Slots |
+ 3x pci, 1x AGP master
(1.5V 4x/8x), 4x DDR PC2100 - PC3200 (max. 4GB RAM) |
| Anschlüsse |
+++ 1x Floppy, 2x UDMA133,
2x SATA, 1x seriell (und 1x IrDA), 1x parallel, 2x PS/2,
onBoard 10/100 Mbps base-T Ethernet, 8x USB 2.0/1.1 (4x davon int.
USB Ausführung, Slotblende nicht im Lieferumfang), 1x Gameport
(Slotblende nicht im Lieferumfang enthalten),
8-Kanal AC'97 RealTek ALC850 onboard 6x Anschlüsse (1x int. Aux, 1x
ext. S/PDIF, ext. Line in,
ext. Mic, ext. Front out, ext. Side out, ext. Rear out, ext. Center/Subwoofer)
und
2x Lüfter Anschluss. |
| Vcore |
+++ Im BIOS von 0,8 Volt
bis 1,55 Volt 0,025 Volt Schritten / Jumper nicht verfügbar |
| Multiplikator |
++++ Im BIOS von 4x bis
25x (1x bis 5x HT) / Jumper nicht verfügbar |
| FSB |
++++ Im BIOS von 140 -
300 MHz / Jumper nicht verfügbar |
| VIO/VDD |
+ VCCM (VDIMM) auf 2.61
Volt und 2.72 Volt veränderbar |
| Performance**** |
+++ Werte mit HIS
Excalibur Radeon 9600 Pro Grafikkarte und Catalyst 3.6 !
AMD Athlon 64 3000+ 3514 Punkte bei 3DMark 2003 und 13702 Punkte bei
3DMark 2000 |
Handbuch und
Beschriftung |
+ Vollständige Mainboard
Beschriftung und bis auf fehlende BIOS Sektion ausführliches
Mainboard
Handbuch in verschiedenen Sprachen wie z.B. Deutsch, Englisch, etc.
Leichte Abwertung des Manuals, da das BIOS wird nur im Manual auf
der CDROM erklärt wird,
wo es einem aber meines Erachtens nach wenig hilft, wenn man sich
im BIOS befindet !
Desweiteren ist die Beschriftung durch das MicroATX Format nicht ganz
so gut darstellbar. |
|
Gesamteindruck
|
+++ Das ASRock 939A8X-M Mainboard
liegt derzeit bei einem Preis von ca. 55 Euro (09/2005),
wobei sich dieser Preis im Vergleich zu anderen Mainboards mit ähnlicher
Ausstattung durchaus
sehen lassen kann.
Fangen wir auch gleich mal mit den Features an, die dieses 244x219
mm kleine MicroATX Board
zu bieten hat.
ASRock spendiert dem Mainboard 2x IDE Anschlüsse für bis
zu 4x ATA 133 Festplatten,
2x SATA Anschlüsse (RAID 0/1), 4 x ATX-Panel USB 2.0 Buchsen,
onBoard 10/100 LAN und
ganze 6 Klinkenbuchsen für den 7.1 Surround Sound, der übrigens
durch den recht bekannten
RealTek ALC-850 Soundchip erzeugt wird.
Alle wichtigen Treiber für Windows XP und ältere Betriebssysteme
werden auf CDROM
mitgeliefert und sind zudem aktuell bei ASRock
als Download verfügbar.
Desweiteren kann das Sockel939 Board mit insgesamt 4 Speichermodulen
bestückt und somit
laut Hersteller bis maximal 4 GB Speicher aufgerüstet werden.
Bei der Nutzung von 4 Speichermodulen im DUAL Channel Modus sollte
man aber unbedingt
vier identische Module verwenden.
Zur Ansprechung des ULi M1689 Chipsatzes dient ein AMI BIOS, wobei
dies nicht wie üblich
über die Del/Entf Taste erreichbar ist, sondern AMI like über
die F2 Taste.
Im BIOS sind neben umfangreichen Speichertiming Einstellungen wie
z.B. Änderung der
Speicherfrequenz von 133 MHz über 166 MHz auf 200 MHz auch
der Host-Takt
von 140 bis 300 MHz und der HT (HyperTransport) Takt von 1x bis
5x (200-1000 MHz) änderbar.
Die Spannungsänderungen sind nicht ganz so umfangreich, da
leider nur die Speicherspannung (VCCM)
und die CPU Spannung (VCore) änderbar sind.
Allerdings wäre es trotz ULi Chipsatz ohne aktive Chipsatz
Kühlung ohnehin nicht empfehlenswert,
die Chipsatz Spannung zu erhöhen.
Dennoch konnten im Test knapp über 250 MHz realisiert werden,
was durchaus eine gute
Hostfrequenz zur Übertaktung eines Sockel 939 Prozessors darstellt.
Insofern ist es auch mit dieser preiswerten ASRock Hauptplatine
möglich ein wenig mehr aus
seiner CPU zu holen und der Chipsatz bleibt dabei angenehm kühl.
Wie auch beim ASRock Combo-Z Mainboard funktionierte die "Boot
failure guard" Einstellung
zum Schutz vor zu hohen Übertaktungseinstellungen leider nicht
bei zu hoher host frequency.
Wodurch es bei einem schwarzem Bildschirm durch zu hohe Übertaktung
leider erforderlich wird,
das BIOS über Clear CMOS zurückzusetzen.
Fazit:
Das ASRock 939A8X-M Sockel 939 Mainboard bietet eine gute Grundausstattung
für kleines Geld,
wobei man nicht ganz soviel Wert auf umfangreiche Übertaktung
legen sollte.
Dennoch können die meisten Frequenzen und ein paar Spannungen
angepasst werden,
was für den Einstieg in das PC Tuning durchaus reichen kann.
Die Performance und die Ausstattung der MicroATX Hauptplatine ist
in dieser Preisregion
mehr als angemessen, so daß hiermit gerade Kunden angesprochen
werden, die ein günstiges
Sockel 939 System mitsamt SATA, IDE, 7.1 Sound und einem kleinen
Netzwerk aufbauen möchten.
Hiermit möchte ich mich auch nochmals ganz herzlich bei ASRock
für die Unterstützung bedanken.
|
| Bild |
|
**** Die Sockel 754 / Sockel 939 Mainboard Tests ab dem 01.08.2004 basieren
auf einem AMD Athlon 64 3200+
bzw. bei Sockel 939 auf einem AMD Athlon 64 3000+ Venice, einer HIS Excalibur
Radeon 9600 Pro Grafikkarte,
Kingmax 256 MB PC2700 Speichermodul und folgender Software Konfiguration:
Windows 98 SE, DirectX 9b, Catalyst 3.6 Grafikkartentreiber und 3DMark
2003
Da sämtliche Benchmark Ergebnisse lediglich als Vergleich untereinander
dienen sollen, habe ich mir erlaubt
zur schnelleren Installation Win 98 SE zu wählen, was für Athlon
64 Systeme sicherlich nicht das typische
Betriebssystem ist, aber zum Vergleich vollkommen ausreichend sein sollte.
|