Intel
CPU Übertaktung für Neulinge und Profis:
Um Neulingen den Einstieg in das OC (Overclocking)
zu vereinfachen folgt eine Beschreibung
mit vielen Tip(p)s zur Intel CPU Übertaktung.
Aber auch fortgeschrittene OC's können gewiß noch ein paar
Hinweise aufgreifen, die eine höhere Übertakung
ermöglichen wird.
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Vor Übertaktungsbeginn sollte man noch einmal
den funktionstüchtigen normalgetakteten
PC einschalten und in's Windows hochfahren.
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Nun alle wichtigen Daten sichern,
damit im Notfall alle Daten zurückgespielt werden können.
Wer eine 2. Platte besitzt, sollte am besten ein volles Backup beispielsweise
mit Norton Ghost oä.
machen und diese Festplatte bei allen Übertaktungen physikalisch
vom System trennen.
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Für alle weiteren Arbeiten empfehle ich zusätzlich das
Überwachungsprogramm Mainboard Monitor
aus dem Links & Dowloads Bereich zu laden.
Mit diesem Tool ist es möglich, jederzeit die CPU Temperatur
im Tasktray (neben der Windows-Uhr)
darzustellen und ggf. Warnhinweise bei zu hohen Temperaturwerten ausgeben
zu lassen.
Neuere CPU's besitzen interne Temp. Sensoren, ansonsten gibt es in
gescheiten PC Läden aber auch
externe Temperaturfühler, die möglichst nah am CPU Kern
angebracht werden sollten.
Bei jeder Art der Übertakung entsteht nämlich unweigerlich
eine höhere Hitze und diese darf
man
unter keinen Umständen missachten, da die CPU bzw. die jeweils
übertakteten Bauteile eventuell
einen sogenannten Hitztod erleiden könnten !
Aus diesem Grund ist es auch ratsam, einen guten
Kühler anzuschaffen.
Hier kann man jederzeit die aktuellen Kühler
vergleichen und zudem auch noch anhören.
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Die CPU Geschwindigkeit bildet sich immer aus dem sogenannten FSB
(Front Side Bus) und
dem Multiplikator.
Wenn man z.B. einen Intel Pentium III 500 besitzt, wird er normalerweise
mit einem
FSB von 100 MHz betrieben und mit dem Faktor 5 multipliziert (100
MHz * 5 = 500 MHz).
Intel wollte es aber seit geraumer Zeit den Übertaktern etwas
schwerer machen und hat ab dem
Pentium II 300 feste Multiplikatoren
in Ihre CPUs eingerichtet, so daß es z.Zt. fast unmöglich
ist,
diesen zu verändern (wer möchte, kann dennoch gerne Newspeed.exe
ausprobieren).
Also bleibt uns keine andere Wahl, als den Front
Side Bus zu erhöhen.
Jede Erhöhung sollte dabei in möglichst kleinen Schritten
mit anschließender Kontrolle der Funktionen erfolgen.
Viele aktuelle Mainboards bieten hierbei sogar eine Erhöhung
in 1 MHz Schritten an,
um das Optimum aus der CPU rauszuholen.
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Den FSB kann man teilweise über das BIOS, per Jumper oder sogar
mit Programmen wie
SoftFSB, CPUCooL, Easytune, BusRacing, CPUBoost, etc. im Windows verändern.
Bei den Programmen hat man den Vorteil, daß man meist sofort
feststellt, ob die CPU die
Frequenzerhöhung aushält, oder nicht (einfrieren des Bildes,
oder Hänger im Windows).
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Für die Übertaktungsprogramme
benötigt man dafür oftmals die Bezeichnung vom sogenannten
Clockgenerator.
Der Clockgenerator ist ein kleiner IC auf dem Mainboard, der von verschiedenen
Herstellern wie
Winbond, ICS, IC-Works, Realtek, Phaselink, etc. hergestellt wird.
Jede Firma erkennt man am Logo und der Bezeichnung auf dem Chip z.B.
ICS 9250xx-08
oder Winbond hat z.B. W 83193R-01, ...
Wenn dieser Chip auf dem Mainboard ausfindig gemacht wurde kann es
losgehen.
Programm starten, Clockgenerator oder ggf. Mainboard auswählen
und den FSB langsam erhöhen.
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Wenn der Endpunkt der CPU durch Windowsabsturz oä. ermittelt
wurde (hört sich hart an, muß aber sein...),
kann man nun versuchen die CPU auf diesem Wert (oder höher) stabil
zu bekommen.
Als erste Maßnahme bietet sich eine höhere
Vcore (CPU Spannung) an.
Die Vcore Erhöhung ist jedoch wirklich nur in kleinsten Schritten
und mit äußerster Vorsicht zu nutzen,
da die Wärmeentwicklung der CPU drastisch ansteigt und somit
evtl. zerstörte
Transistoren in dem CPU-Kern zum Tod des Prozessors führen könnten.
Dank der erhöhten VCore (mittels Jumper auf dem Mainboard oder
im Bios veränderbar) kann man die
Stabilität vom Prozessor enorm verbessern.
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Falls die CPU auch mit erhöhter Vcore nicht laufen sollte,
könnte es evtl. am teuren Cache liegen.
Um zu sehen, ob es der Cache ist, kann man ihn auch mal testweise
im Bios deaktivieren.
Denn wie beim Athlon kann auch bei einem Intel Prozessor die Latenz
Zeit (latency) des
second Level Cache (L2 Cache) mittels H-Oda's Programm
WCPUL2 (Windows) oder WCPUL2RM (DOS)
(natürlich vor der FSB Erhöhung) höher gesetzt werden.
Hierdurch wird der Cache nur bei jedem 2., 3., 4., ... Takt angesteuert
und hält somit höhere
Taktraten aus.
Wer nun die gewünschte PC Geschwindigkeit erreicht hat, kann
die Programme
automatisch mit dem Betriebssytem starten lassen.
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Wer auch mit erhöhter Cache latency und höherer Vcore
nicht zum gewünschten Erfolgt kommt,
sollte einmal probieren, die sogenannte VIO
(Input/Output Voltage) via Jumper zu erhöhen.
Hiermit wird diversen PCI, AGP, ISA Karten und den Speichermodulen
etwas mehr Spannung geben,
um die Stabilität jener Bauteile enorm zu verbessern, wenn der
FSB angehoben wurde.
Hierbei ist jedoch zu beachten, daß man auch die Vcore etwas
anhebt.
Und eine gute Luftzirkulation im PC Gehäuse (z.B. durch sortieren
der Kabel) ist zudem eine wichtige
Grundvoraussetzung für eine lange Lebensdauer sämtlicher
PC-Komponenten.
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Falls es nach all diesen Hinweisen immernoch Probleme oder zu wenig
Performance gibt,
stehe ich gerne für alle Übertakter per
Mail Rede und Antwort.
Oder man geht einfach
in unser Forum und kann hier wunderbar alle offenen Fragen mit
anderen
gleichgesinnten diskutieren und schont dabei meine Mailbox :-)
OBEN GENANNTE SOFTWARE BEFINDET SICH UNTER LINKS
& DOWNLOADS BEI OCINSIDE.DE
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