Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB Test

Testaufbau und Ergebnisse …

Für den Praxistest haben wir die Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB Wasserkühlung auf unser AM4 Testsystem montiert, welches aus folgenden Komponenten besteht:
ASRock Fatal1ty AB350 Gaming K4
AMD Ryzen 7 1800X
Crucial 4GB DDR4-2400
Cooler Master Testbench v1.0

Zur Messung wurden folgende OC Programme verwendet: Prime95 und SpeedFan

Die Raumtemperatur während des Tests lag bei ca. 21°C.

Die Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB tritt wie immer gegen unsere Referenz, den Noctua NH-D15 an. Wer möchte, kann sich auch unseren Test des Arctic Freezer 34 eSports DUO anschauen, der unter gleichen Bedingungen getestet wurde und die Ergebnisse miteinander vergleichen.

Wir haben die CPU anschließend jeweils 30 Minuten mit Prime95 ausgelastet und die Temperaturen notiert.

Für die kleine 120mm AIO ist der Noctua NH-D15 natürlich eine Nummer zu groß, dennoch kann sie zeigen, dass sie den AMD Ryzen 7 1800X absolut unter Kontrolle hat und dabei nicht mal besonders laut werden muss. Im unteren Drehzahlbereich kommen sich beide sogar sehr nahe!

Gegenüber dem Arctic Freezer 34 eSports DUO bzw. unserem simulierten Arctic Freezer 34 eSports ONE zeigt die Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB eine solide Leistung. Hier sieht man schön, dass zwischen guten Heatpipe Konstruktionen und Wasserkühlungen am Ende nur noch die reine effektive Kühlfläche entscheidet.

Normalerweise wäre an dieser Stelle der Pumpentest an der Reihe, um herauszufinden, wie gut sich die Pumpe regeln lässt, damit man das AIO übliche Pumpensurren minimieren kann. Jedoch wird dieser Part Opfer des Erfolges von Cooler Master, denn DIE PUMPE IST SO LEISE, dass wir nicht mal in der Lage waren, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln, einen Unterschied zwischen 20% und 100% auf Video festzuhalten! Wir können der MasterLiquid ML 120L V2 RGB daher attestieren, dass die Pumpe im PC verbaut absolut unhörbar ist 👍

Die Lüfter sind aus unserer Sicht sehr gut abgestimmt und können jeden Bedarf bedienen, egal ob low noise oder Maximalleistung während der nächsten Benchsession.

Um die Lüfter besser einschätzen zu können, haben wir wie immer ein Video, indem wir den Drehzahlbereich einmal komplett hoch und wieder runter regeln.

Kompatibilität

Manch einer wird sich sicherlich fragen, inwiefern man eine 120mm AIO Wasserkühlung einem guten Luftkühler wie z.B. den Arctic Freezer 34 eSports vorziehen sollte, sind doch Luftkühler in der Größe bei ähnlicher Leistung günstiger. Heatpipe Towerkühler benötigen jedoch an Ort und Stelle, also über dem CPU Sockel, sehr viel Platz. Ist dieser nicht vorhanden, wie beispielsweise bei einem Micro-ATX oder gar ITX Gehäuse, bleibt normalerweise nur der Griff zu kompakten Kühlern wie den boxed Kühlern oder Top-Blow Modellen und genau hier kann eine kleine 120mm AIO Wasserkühlung punkten.

Wir hatten seinerzeit bei dem Test des Cooler Master MasterCase H100 Mini ITX Gehäuse das Problem, dass selbst der große AMD Wraith Prism Kühler schon zu hoch gewesen wäre. Mit einer AIO Wasserkühlung wie der Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB aus diesem Test ist das jedoch kein Problem und man bekommt selbst auf engstem Raum noch Kühlleistung verbaut, die sogar ein wenig OC Spielraum lässt :ocinside:

Kommen wir nun zu den optischen Kriterien der AIO Wasserkühlung.

Optik …

Die Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB weiß trotz eher einfachem Kabelcontroller mit einer Menge interessanter Effekte zu gefallen. Besonders gut fanden wir, dass der Knopf zur Regelung der Effektgeschwindigkeit auch einen kleinen Mirage-Effekt hervorrief, den wir in früheren Tests schon so klasse fanden und kaum ein anderer Hersteller aufgegriffen hat. Hiervon haben wir wie immer ein Video auf unserem OCinside YouTube Kanal veröffentlicht.

Cooler Master MasterLiquid ML120L V2 RGB Fazit und Gesamteindruck …