MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio Test

Benchmark Werte und Test Ergebnisse …

Die MSI GeForce GTX 1080 Ti Gaming X Trio wurde auf folgenden Systemen getestet:

PC:
Intel Core i7 6700K @ 4 GHz
4x 4 GB DDR4 RAM
ASRock Z170 Extreme6+
Seasonic Platinum Netzteil 760W
Samsung Pro 840 Pro 256 GB SSD
Gehäuse Tt Core X9 Snow Edition

Software:
Windows 10 Professional 64 Bit
Furmark 1.17.0.0
3DMark Professional 2013 V 1.2
MSI Afterburner 4.4.2
MSI Gaming App 6.2.0.49
Mystic Light 2.0.0.36

Der erste Start belohnt uns bereits mit einer tollen Beleuchtung der Grafikkarte. Leider können die roten LEDs der Kühlerfront nicht farblich geändert werden. Lediglich der MSI Schriftzug und der seitliche Leuchtstreifen können angepasst werden. Dafür aber auch in sämtlichen RGB Kombinationen.

Die Karte ist ebenfalls im eingebauten Zustand eine imposante Erscheinung. Geeignete Gehäuse benötigen relativ viel Platz gerade im vorderen Bereich, um die überlange Grafikkarte aufzunehmen. Im Idle- bzw. Desktopbetrieb ist die Karte nicht zu hören, da sich die Lüfter nicht drehen. Erreicht die Grafikkarte die 60°C Marke so beginnen die Lüfter mit angenehmen 900 Umdrehungen pro Minute. Dies ist im normalen Spielebetrieb aus der Geräuschkulisse des PCs nicht herauszuhören.

Hörbar wurden die Lüfter erst mit dem Einsatz der Benchmark Software Furmark, die der Grafikkarte nicht nur leistungsmäßig alles abverlangte. Nach dem 20-minütigen Testlauf bei 20°C Raumtemperatur, erhitzte sich die Karte auf 74°C bei einer konstanten Lüfterdrehzahl von ca. 1630 Umdrehungen pro Minute was ca. 62% der Maximalleistung entspricht.

Bevor wir uns der Grafikkarte in freier Wildbahn widmen, ist hier nochmal ein generischer Benchmark. Wie hier gut zu sehen ist, kann sich die Grafikkarte nochmal um ca. 2000 Punkte von der GeForce GTX 1080 absetzen. Aber kommen wir jetzt zur Spieleleistung.

Zuerst zum unangenehmen Teil. Widmen wir uns den Spielen die vom Hersteller so grausig „optimiert“ sind, dass sie wahrscheinlich nur mit einem Quad-SLI System vernünftig laufen. Die Rede ist hier von Watch Dogs 2. Trotz der wie gesagt hohen Ansprüche, konnte die Grafikkarte eine passable Framerate zwischen 50-60 FPS im Durchschnitt liefern.

Anders sieht es da schon bei Spielen wie Tom Clancy: The Division aus. Das Spiel profitiert enorm von der Mehrleistung und kann nochmal deutlich zulegen gegenüber der 1080.

Auch Toptitel wie das neue Tom Clancy’s Ghost Recon Wildlands können hier Punkten, kratzen jedoch nicht an den 144 Hz/fps unseres Philips GSync Testmonitors.

Bevor wir zu unserem Fazit kommen, möchten wir jedoch noch ein paar Worte zum Thema Stromverbrauch verlieren.

MSI GTX 1080 Ti Gaming X Trio Stromverbrauch …