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Asetek Vapochill Premium Edition Gehäusetest Special
Der PC-Komplettbau ...
Zuerst möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei Toke Gerdes und
dem gesamten Team der Firma Asetek bedanken,
daß sie mich mit diesem VapoChill PE Gehäuse unterstützt
haben und desweiteren bei allen auftretenden Fragen
einen super Support geben konnten - Thanks !
Über diesen Banner kommt man im übrigen zu Asetek, wo man
das VapoChill PE Gehäuse incl. Chill Control Einheit
direkt im
Webshop für 585 Euro zuzüglich 84 Euro Versandkosten bestellen
kann.
Da die Versandkosten über den Webshop aus Dänemark nach Deutschland
leider etwas hoch sind, kann man ihn
natürlich auch bei einem der dort angegebenen Resellern erwerben.
Bei dem getesteten System handelt es sich um die AMD Variante, wobei es
das Gehäuse natürlich auch als
Intel Pendant gibt, welches dann mit einem anderen CPU-Kit geliefert wird.

So wird der komplette VapoChill PC zusammen gebaut ...
Auf diesem Bild sieht man den Ausschnitt, wo später einmal das
Mainboard eingebaut wird.

Als erstes steckt man wie bei jedem Mainboard Einbau die Kunststoff
Distanzstücke von hinten in die dafür
vorgesehenen Bohrungen, wobei man vorher das Mainboard über die Rückplatte
hält, um die richtigen Bohrungen
ausfindig zu machen.
Für die Mainboard-Montage könnte man auch eine Schraube lösen
und die komplette Rückplatte aus dem
Gehäuse nehmen. Da das VapoChill Gehäuse aber so großzügig
aufgebaut ist, habe ich es mir einfach mal erspart.
Dann klemmt man die ATX-Blende, die zum Lieferumfang des Gehäuses
gehört, in die große Aussparung
(im Bild oben links).

Nun das Mainboard angewinkeln, so daß die rückseitigen Anschlüsse
durch die ATX-Blende geführt werden und
danach das Mainboard auf die Distanzstücke pressen.

Nun schraubt man die beigelegten Sockel Klammern locker an das CPU Kit.

Dann einfach das CPU-Kit etwas zur Seite schwenken und mit der wohl
größten Sauerei anfangen ;-)
Ich, der wohl größte Verfechter von viel Wärmeleitpaste
getreu dem Motto "Nein, die CPU ist kein Butterbrot",
mußte ausnahmsweise den kompletten Sockel mitsamt Wärmefühler
und allen Pins mit Wärmeleitpaste einschmieren.
Klar, daß dies eine große Sauerei ist und den Wert des Boards
gewiss deutlich mindert, aber zur Vermeidung
von Kondenswasser, was durch die niedrigen Temperaturen entstehen könnte,
müssen unbedingt alle offenen Stellen
mit Wärmeleitpaste eingeschmiert werden.

Hier sieht man den komplett eingeschmierten Sockel noch einmal etwas
deutlicher.
Tja, das Gehäuse ist nunmal nicht unbedingt dafür gedacht, daß
man sein Mainboard täglich wechselt.

Nun steckt man das kleine Schaumstoff Stück, was dem Gehäuse
bei lag, in die Mitte vom Sockel und bestreicht
es ebenfalls mit Wärmeleitpaste.

Nun geht die kleine Sauerei auch schon weiter, denn auch die CPU soll
nicht von der Wärmeleitpaste verschont
bleiben, um wirklich jede Kondensbildung zu vermeiden.
Nach dem Einsetzen in den Sockel sollte man die CPU noch einmal rausnehmen
und prüfen, ob nun auch wirklich
alle Pins mit Wärmeleitpaste versehen sind, was enorm wichtig ist,
damit sich auch dort kein Kondenswasser bildet !

Um den grossen Temperaturunterschied zwischen der CPU und der äusseren
Umgebungstemperatur gerecht
zu werden, hat Asetek dem System eine kleine Hitzefolie (CPU-heater) mit
einem doppelseitigen Klebeband beigelegt.
Diese Hitzefolie wird später über die Chill-Control Einheit
mit Strom versorgt, so daß die Beinchen der CPU
der äusseren Umgebungstemperatur angepasst werden können.
Zunächst müssen aber die 4 Schaumstoff Abstandshalter der CPU
weichen, die man am besten mit etwas Alkohol oder Reinigungsbenzin einweicht
und dann abnimmt.
Dann einfach die Schutzfolie von dem CPU-heater abziehen und auf die CPU
kleben, wobei ich das Kabel nach oben
weggeführt habe, damit es später nicht über das Mainboard
geführt werden muß.

Um den CPU Kern wird jetzt noch ein kleiner Kunststoff-Rahmen gelegt,
da der Kühler bzw. das CPU-Kit ohne
die zuvor demontierten Schaumstoff Distanz-Stücke des Prozessors
verkanten könnte und somit ein defekt der
recht empfindlichen DIE (CPU Kern) nicht auszuschließen wäre.

Hier sieht man nochmal die fertig aufgesetzte CPU mit montiertem CPU-heater
und dem kleinen Kunststoff-Rahmen,
der im übrigen für verschiedene CPU Typen beiliegt, da sich
die Kern-Grösse einer T-Bred CPU z.B. stark von einer
Thunderbird CPU unterscheidet.
Dann ein gaaaanz klein wenig Wärmeleitpaste (Nein, wie schon erwähnt
ist die CPU eigentlich kein Butterbrot *grins*)
auf den CPU-Kern und zum nächsten Punkt übergehen.

Beim nächsten Schritt ist etwas Feingefühl gefragt, denn
beim aufsetzen des CPU-Kits sollte man das Kit keinenfalls
verkanten, damit die Silizium-DIE (CPU-Kern) die Montage überlebt.
Dazu dreht man das Kit an dem Schlauch erstmal auf die Position, daß
die stärker abgewinkelte Halterung über
dem beschrifteten Kunststoff-Teil des Sockels liegt (somit auf dem Bild
zur rechten Seite).
Danach führt man die die beiden Metall-Halterungen des CPU-Kits über
die Kunststoff Nasen des Sockels und
schraubt das CPU-Kit gleichmäßig fest bis daß zwischen
Sockel und CPU-Kit kein Spalt mehr zu sehen ist.
Laut Handbuch sollte man jetzt wieder alles lösen und auf den Kupfer-Kern
des CPU-Kits (Verdampfer) schauen,
ob der Abdruck der CPU auch wirklich in der Mitte der CPU ist !

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