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Asetek VapoChill LightSpeed AC Testbericht Special Teil
II
Die Einleitung ...
Extrem übertaktete Systeme benötigten auch eine extrem gute
Kühlung, aber man könnte es auch
andersrum ausdrücken, denn eine extreme Kühlung liefert auch
extreme Übertaktungsresultate.
Was es aber letztendlich wirklich bringen wird, den Prozessor extrem zu
kühlen und ob es wirklich möglich ist,
seinen Prozessor trotz hoher Auslastung und erhöhter Vcore (CPU-Spannung)
auf unter -50°C zu kühlen,
wird sich im folgenden Artikel über die VapoChill LightSpeed Kompressorkühlung
klären.
Der VapoChill LightSpeed (kurz VapoChill LS) Kompressorkühler ist
im übrigen kein komplettes Gehäuse,
wie das bereits ausgiebig
getestete VapoChill PE Gehäuse, sondern ein Unterbau, der unter
das derzeit verwendete
Gehäuse montiert wird.
Im übrigen ist hier nochmal ein Artikel
zu der Funktionsweise einer Kompressorkühlung, den ich im Zusammenhang
mit dem VapoChill PE Test verfasst habe.
Wer den ersten Teil vom Asetek VapoChill LightSpeed AC Testbericht Special
verpasst hat, sollte sich
die ersten 7 Seiten nicht entgehen lassen, da hier die Details und der
Aufbau komplett erklärt wurde.
Nochmals vielen Dank für die Unterstützung ...
Zunächst möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei Morten
Berg-Christensen und dem gesamten Team
der Firma Asetek aus Dänemark für die Unterstützung mit
dem VapoChill LS Kühlsystem bedanken.
Über diesen Link gelangt man zu Asetek, wo man den im Test erwähnten
VapoChill LS direkt im
Webshop
für derzeit 906 Euro zuzüglich Versand bestellen kann.
Desweiteren gibt es mittlerweile unter www.asetek.de
auch eine deutsche Asetek Seite, wo das Set für
derzeit 789 Euro zzgl. Versand angeboten wird (Stand Dezember 2004).
Und zusätzlich kann ich unseren Lesern aus Österreich auch noch
einen Besuch auf Vapochill.at
nahelegen.
Der Start des VapoChill LightSpeed Systems ...
Die Spannung steigt und nach einer letztmaligen Kontrolle
sämtlicher Anschlüsse und Verschraubungen ist es nun
endlich an der Zeit, den ersten Probelauf zu starten.
Also Strom an und den Powertaster des PCs ca. 1 Sekunde gedrückt
halten ...
Dann geht es auch schon los, ein kurzes Rappeln und dann das typische
Kühlschrank surren, wobei die Lüfter
beim Start direkt auf voller Leistung laufen.
Und da ich den Sound keinem vorenthalten möchte,
gibt es hier auch eine kleine Klangprobe vom Start des VapoChill LS zum
anhören:
Vorne am Display erscheint auch bereits eine Willkommensmeldung
der Firma Asetek, wobei die Texte des Displays
im übrigen über die gut durchdachte Software via USB Verbindung
geändert werden kann.

Auf dem Display kann man jetzt genau verfolgen, wie die
Temperatur innerhalb weniger Sekunden sinkt,
wobei sie in meinem Fall bei 21°C startet.
Das ist im übrigen auch neu bei den VapoChill Kompressorkühlern,
denn die vorigen Systeme hatten leider erst
Temperaturen ab +5°C angezeigt und nicht sofort die Werte ausgegeben.
Insofern ist die sofortige Anzeige zur Kontrolle der Temperatur auch eine
positive Überraschung.

Ein paar Sekunden später sind wir bereits bei 8°C
Evaporator (Verdampfer) Temperatur ...

Weiter geht's mit 1°C ...

Jetzt ist es soweit, der PC ist nach wenigen Sekunden ebenfalls
angesprungen, denn die negativen Temperaturen,
die zum Start des PCs vorgegeben wurden, sind erreicht worden.
Falls der PC nun sofort wieder ausgeht, sollte man sich den folgenden
Hinweis von mir nochmal kurz
durchlesen, denn dies ist sicherlich eines der Hauptgründe, warum
der PC nicht starten möchte.

Und dann der Hammer, denn bereits nach wenigen Sekunden
sind die maximal eingestellten -53°C erreicht !!!
Dies ist sicherlich eines der schönsten Momente nach der ganzen Arbeit,
denn wann hat man schonmal seine CPU
auf solchen Temperaturen betrieben ?
Ich denke kaum, daß dies zuvor jemals vorgekommen ist, da Asetek
mittlerweile der einzige Anbieter dieser
Kühlkompressoren ist und der LightSpeed zudem der stärkste (ver-)
Dampfer unter der Schiffen ist.
Aber nun genug geschwärmt, denn die -53°C müssen ja auch
erst noch bei höheren Belastungen unter Beweis gestellt
werden, also rein ins BIOS und erstmal die Werte ein wenig anpassen.
Es ist übrigens normal, daß auf dem Display "Waiting for
USB link" steht, denn dies soll uns signalisieren, daß die
ChillControl Einheit noch nicht vom PC angesprochen wurde.

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